Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Demnächst ist Baubeginn für das H+ Hotel in Eschborn. Es soll 2022 eröffnen.
+
Demnächst ist Baubeginn für das H+ Hotel in Eschborn. Es soll 2022 eröffnen.

Eschborn

Hotelbau-Boom in Eschborn geht trotz Corona-Pandemie weiter

Trotz eingebrochener Übernachtungszahlen halten internationale Hotelketten an geplanten Projekten fest. Bis Ende des Jahres sollen drei weitere Hotels im Gewerbegebiet Süd eröffnen.

Auch wenn wegen der Pandemie viele der 20 000 Menschen, die im Eschborner Gewerbegebiet Süd arbeiten, im Homeoffice sind, geht der Bauboom in den Straßen rund um den Sitz der Deutschen Börse unvermindert weiter. Errichtet werden nicht nur neue Bürogebäude, sondern auch große Hotels internationaler Ketten. Mehrere Häuser sind im Bau oder haben bereits mitten in der Pandemie eröffnet.

So wie das Hyatt House in der Frankfurter Straße mit 190 Zimmern, das im Februar 2020 fertig wurde und von der Berliner HR-Group betrieben wird. Im Juni dieses Jahres soll das Niu Belt in der Mergenthalerallee aufmachen. Es hat 176 Zimmer und 83 Appartements und wird von Projektentwickler Merkur und Novum Hospitality gebaut. Die Eröffnung des Leonardo Hotels Eschborn Frankfurt mit 234 Zimmern ist für November 2021 angekündigt. Ein sechsstöckiges Bürogebäude in der Kölner Straße, das früher die Shell AG nutzte, wird dafür umgebaut. Ebenfalls noch in diesem Jahr will die britische Hotelgruppe Premier Inn ihr neues Haus mit 168 Zimmern in der Alfred-Herrhausen-Allee eröffnen. Und die Frankfurter Projektentwickler OFB und Groß & Partner verkündeten jüngst den Start für den Neubau eines H+ Hotels in der Frankfurter Straße mit 215 Zimmern. Es liegt gleich neben dem Businessprojekt Eschborn-Gate, das ebenfalls von dem Joint Venture auf dem Gelände des früheren Hellweg-Baumarktes entwickelt wird.

Rechnet man die drei Mercure-Hotels dazu, das Best Western Plus iO Hotel und das 170-Betten-Haus Moxy Frankfurt Eschborn, ein Gemeinschaftsunternehmen von Ikea und Marriott, wird Eschborn bis Ende 2022 über zehn internationale Hotels verfügen. Dazu kommen ein Dutzend kleine Hotels und Pensionen. Vor der Pandemie war die Zahl der Übernachtungen in Eschborn stark angestiegen, die 1500 Betten waren zu 70 Prozent ausgelastet. Aktuell sieht es jedoch auch in der Eschborner Hotellandschaft düster aus. Im Februar 2021 hatten nur noch fünf Betriebe geöffnet. Die Zahl der Übernachtungen war nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes um mehr als 80 Prozent zurückgegangen.

Dass der Hotelbau-Boom in Eschborn unvermindert anhalte, habe mit der Nähe zu Frankfurt, zum Flughafen und der guten öffentlichen Verkehrsanbindung zu tun, sagt Wirtschaftsförderin Dong-Mi Park-Shin der FR. Internationale Hotelgruppen setzten auf Geschäftsreisende, Messegäste und auf Touristen, die das Rhein-Main-Gebiet erkunden wollten. Für Eschborn habe das nicht nur Vorteile. Neue Hotels brächten zwar Frequenz in die Stadt. „Wir müssen aber aufpassen, dass wir nicht zur Schlafstätte für Frankfurt werden“, warnt Park-Shin.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare