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Die Frankfurter Skyline im Blick

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Von: Andrea Rost

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Im Hintergrund zeigt ein Plakat, wie es im Helfmann-Park einmal aussehen soll.
Im Hintergrund zeigt ein Plakat, wie es im Helfmann-Park einmal aussehen soll. © Michael Schick

Der Grundstein für den neuen Bürokomplex Loftwerk ist im Helfmann-Park gelegt. Drei Firmen haben bereits Mietverträge unterschrieben.

Der Grundstein für den neuen Bürokomplex Loftwerk ist im Helfmann-Park gelegt. Drei Firmen haben bereits Mietverträge unterschrieben.

Nur wenige Augenblicke dauert es, dann ist die Kupferrolle mit Tageszeitung, Münzen und Architektenprotokoll versenkt. Aus grauen Ziegeln haben Bauarbeiter einen Kubus gemauert. Fürs Foto nehmen Herren im dunklen Anzug Maurerkellen zur Hand und schaufeln Mörtel; der Polier setzt die letzten Steine, ein paar Hammerschläge, und der Grundstein für das Loftwerk ist gelegt.

„Die Erfolgsstory des Helfmann-Parks setzt sich fort“, sagt Hochtief Niederlassungsleiter Markus Brod. Das Loftwerk – eine fünf bis sechsgeschossige Anlage mit zwei Baukörpern und knapp 14.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche – sei das vierte Neubauprojekt des Unternehmens im Osten Eschborns. Dort, wo im 19.?Jahrhundert die Gebrüder Helfmann ihre Ziegelei gründeten, soll ein hochwertiges Büroquartier entstehen. „Vom alten Industriestandort zur modernen Industrie-Architektur“ gibt Brod für das Loftwerk als Losung aus. Diesen Gedanken spiegle auch das Äußere der neuen Gebäude wider: eine einheitliche Hülle mit weißer Putzfassade, dominiert von nahezu raumhohen Sprossenfenstern, robuste Materialien, wie sie früher schon bei Industriegebäuden verwendet wurden.

Der Zeitplan der Architekten ist ehrgeizig. Ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich steht jetzt schon fast die Hälfte des Rohbaus der beiden Loftwerk-Gebäude. Ende kommenden Jahres soll der erste, Anfang 2013 der zwei Bau bezugsfertig sein.

Drei Firmen haben bereits Mietverträge unterschrieben: St.?Jude Medical, ein Unternehmen der Medizingerätetechnologie bezieht 3100 Quadratmeter im Loftwerk. 1700 Quadratmeter wird der Personaldienstleister Randstadt unter anderem zu Schulungszwecken nutzen. Kurz vor Grundsteinlegung mietete noch ein Dienstleistungsunternehmen für bargeldlosen Zahlungsverkehr 4300 Quadratmeter an. Dessen Name blieb gestern noch geheim. Die Zufriedenheit der Kunden im Helfmann-Park sei hoch, sagte Bürgermeister Wilhelm Speckhardt (CDU). „Wir liegen zentral im Rhein-Main-Gebiet, und man kommt von der Autobahn fast ohne Ampel hierher.“

In der Pressemappe von Hochtief werden weitere Gründe genannt, warum die Entwicklung des Bürostandorts im Osten Eschborns erfolgreich läuft: Niedriger Gewerbesteuersatz, moderate Mieten, gute Infrastruktur und die Nähe zum Flughafen und zur Stadt Frankfurt. Die Gäste der Grundsteinlegung konnten sich gestern davon überzeugen, dass, wer künftig im Loftwerk arbeitet und nach Osten blickt, glauben könnte, er sitze in der Bankenmetropole: Die Frankfurter Skyline ist zum Greifen nah.

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