Eschborn

Eschborn: Straße gegen Stau zwischen Gewerbegebieten

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Bis 2022 sollen konkrete Planungen zum Bau der so genannte Süd-Ost-Verbindung in Eschborn vorliegen. CDU und FDP hoffen, so das tägliche Verkehrschaos rund um die großen Gewerbegebiete auflösen zu können.

Diskutiert wird eine direkte Verbindungsstraße zwischen den Eschborner Gewerbegebieten Süd und Ost schon seit langer Zeit, vorangekommen ist das Projekt bislang aber kaum. Parlamentsmehrheiten für entsprechende Anträge von FDP und CDU fanden sich nicht, obwohl die erforderlichen Grundstücke bereits gekauft sind und der Bau der Straße per Planfeststellungsbeschluss genehmigt ist.

Jetzt hat die Mehrheit der Stadtverordneten doch grünes Licht gegeben, um die Planungen bis zur Umsetzungsreife fortzuführen. Bis zum dritten Quartal 2022 sollen sie dem Parlament vorgelegt werden.

Den Antrag hatte die FDP gestellt. Fraktionschef Christoph Ackermann wies darauf hin, dass jüngst sogar die SPD Frankfurt und die IHK eine solche Verbindungsstraße beziehungsweise eine östliche Anbindung der Landesstraße 3005 und 3006 gefordert hätten. Tausende Pendler stünden in und um Eschborn jeden Tag im Stau. Durch Neuansiedlungen vor allem im Gewerbegebiet Süd werde sich die Situation noch verschärfen.

Für die SPD sei die bis zu 100 Millionen teure Süd-Ost-Verbindung keine Lösung für das Eschborner Verkehrsproblem, solange das Nordwestkreuz nicht umgebaut sei, sagte deren Fraktionschef Bernhard Veeck. Dafür seien jedoch nicht einmal die Planungen angelaufen. Gegen den FDP-Antrag stimmten auch Freie Wähler und Linke. Die Grünen enthielten sich. Der Beschluss, die Pläne für die Straßenverbindung zu konkretisieren, fiel mit den Stimmen von FDP und CDU sowie der Abgeordneten Dietmar Jerger (Die Bürgerlichen) und Michael Bauer (Klartext).

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