Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Im Nordwesten Frankfurts soll ein neuer Stadtteil entstehen.
+
Im Nordwesten Frankfurts soll ein neuer Stadtteil entstehen.

Neuer Stadtteil in Frankfurt

SPD Eschborn sieht Chancen durch neuen Stadtteil

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
    schließen

Der Frankfurter Baudezernent Mike Josef soll Pläne in der Nachbarkommune vorstellen, fordern die Sozialdemokraten in Eschborn. Sie sehen durchaus Chancen durch den neuen Frankfurter Stadtteil.

Die Planungen für einen neuen Stadtteil für 30 000 Menschen im Nordwesten Frankfurts soll der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef (SPD) auch in der Main-Taunus-Stadt Eschborn präsentieren. Das schlägt die Eschborner SPD vor. „Ich rate dazu, dass wir uns in der Region mit den Frankfurtern zusammensetzen, und nicht, ohne dass konkrete Pläne vorliegen, eine Blockadehaltung entwickeln“, sagt SPD-Fraktionschefin Sabine Blum-Geenen.

Ihre Fraktion begrüße grundsätzlich die Idee einer systematischen und langfristigen großstädtischen Planung. Schließlich würden allein im Gewerbegebiet Eschborn-Süd in den nächsten Jahren rund 8000 neue Arbeitsplätze entstehen. „Die Menschen müssen ja auch irgendwo wohnen. Da müssen wir Frankfurt nur dankbar sein.“

Weil Eschborn Eigentümer von neun Hektar Fläche in diesem Gebiet sei, werde die Stadt bei der Frankfurter Planung nicht nur als Nachbarkommune angehört. Am Ende könnte Eschborn sogar selbst von den Frankfurter Planungen profitieren und dringend benötigten Wohnungsbau auf dem Areal entwickeln, heißt es in der SPD-Mitteilung.

Nach Angaben des stellvertretenden SPD-Fraktionschefs Bernhard Veeck sind die Sozialdemokraten dafür, dass das Parlament eine Resolution zum neuen Frankfurter Stadtteil verabschiedet. Bürgermeister Geiger (FDP) will das Papier demnächst den Gremien vorlegen. Der FR sagte er, er befürchte, dass die im Zuge der Stadtteilentwicklung westlich von Frankfurt geplante Südumgehung zwischen Eschborn und Kalbach die Eschborner Ackerflächen und Wiesen zerschneiden könnte.

Diese Problematik hat auch die SPD im Blick. „Ein neues Stadtviertel dieser Größenordnung wird Folgen für den Verkehr, aber auch für das Klima und die Ökologie in Eschborn haben. Das muss von Anfang an mitbedacht werden“, fordert SPD-Fraktionschefin Blum-Geenen.

Seitdem die Frankfurter Pläne bekannt sind, kommt aus den beiden Hochtaunusstädten Steinbach und Oberursel massive Kritik. Die Steinbacher Stadtverordneten haben bereits Ende August einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der sie eine Bebauung westlich der Autobahn A5 „wegen der erheblichen städtebaulichen und sozialen Auswirkungen“ auf ihre Kommune ablehnen.

Mitte September sprachen sich auch die Politiker in der Nachbarstadt Oberursel gegen das Vorhaben Frankfurts aus, im Nordwesten der Großstadt beiderseits der Autobahn einen neuen Stadtteil auszuweisen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare