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Die Alte Mühle wurde 1409 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist Eschborns ältestes Gebäude.
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Die Alte Mühle wurde 1409 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist Eschborns ältestes Gebäude.

Eschborn

Eschborn: Kreis gibt Geld für Alte Mühle

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Alte Mühle am Westerbach soll zum Ausflugsziel werden. Doch dafür muss das denkmalgeschützte Fachwerkensemble erst saniert und umgebaut werden.

Für 1,4 Millionen Euro hat die Stadt Eschborn die Alte Mühle am Westerbach von den Nachkommen der Fabrikantenfamilie Luce im Jahr 2007 gekauft. Seither steht Eschborns ältestes Gebäude, das 1409 erstmals urkundlich erwähnt wurde, leer und verfällt zusehens.

Das soll sich bald ändern. Anfang 2022 beginnen laut Bürgermeister Adnan Shaikh (CDU) die Sanierungs- und Umbauarbeiten des historischen Fachwerkensebles. Einen Beschluss dazu hatten die Stadtverordneten bereits vor zwei Jahren gefasst. Das denkmalgeschützte Torhaus und die Scheune werden saniert und durch Neubauten ergänzt. Zusätzliche Räume für Vereine und private Feiern entstehen.

6,1 Millionen Euro sind an Kosten veranschlagt, finanzielle Unterstützung bekommt die Stadt vom Main-Taunus-Kreis. Landrat Michael Cyriax (CDU) überreichte vor kurzem einen Scheck über 372 000 Euro an den Rathauschef. Das Geld stammt aus dem Kreisinvestitionsfonds und ist eine erste Tranche, weitere Fördermittel sollen fließen.

Aufgrund ihrer Lage könne die Alte Mühle überregionales Ausflugsziel und interkommunale Begegnungsstätte werden, lobte Cyriax. Eintragungen des Denkmals in Wanderführer und Radwegekarten seien geplant. Das Vorhaben leiste einen Beitrag zur Attraktivität Eschborns als Freizeitstandort und sei damit für den gesamten Landkreis von Bedeutung.

Die denkmalgeschützten Gebäudeteile und der Innenhof der Alten Mühle sollen künftig gastronomisch genutzt werden. Als Pächter konnte die Stadt den Niederhöchstädter Robert Walch gewinnen. 20 Autoparkplätze sowie 30 Stellplätze für Fahrräder sind rund um das Ensemble geplant. In wenigen Wochen sollen die Bauarbeiten beginnen, 2024 sollen sie abgeschlossen sein.

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