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Eschborn

Eschborn; Koalition fordert Mitsprache bei P+R am Taunusblick

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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CDU, Grüne und Freie Wähler in Eschborn befürchten, Frankfurt könnten im Zusammenhang mit den Plänen, die Raststätte Taunusblick an der A 5 zu einem Verkehrsdrehkreuz zu machen, einen Alleingang starten.

Die Eschborner Regierungkoalition aus CDU, Grünen und Freien Wählern reagiert irritiert auf die Ankündigung der neuen Frankfurter Stadtregierung, die Raststätte Taunusblick an der Autobahn A 5 zu einer Art Verkehrsdrehkreuz mit Park +Ride-Parkplätzen und Umsteigemöglichkeiten auf den öffentlichen Nahverkehr machen zu wollen. Grüne, SPD, FDP und Volt hatten in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, ein solches Projekt prüfen zu wollen. Davor hatten unter anderem die Frankfurter Industrie- und Handelskammer sowie der Direktor des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main, Thomas Horn (CDU), dafür geworben.

Man erwarte, dass die Stadt Eschborn gefragt und in die Planungen einbezogen werde, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Eschborner Fraktionen. Die Raststätte „Taunusblick“ befinde sich vollständig auf Eschborner Gemarkung. Selbst wenn viele neu zu bauende Flächen des Verkehrshubs größtenteils auf der bislang unbebauten Ostseite der A 5 – und somit auf Frankfurter Stadtgebiet – entstehen würden, hätte dies große Auswirkung auf Grundstücke westlich der Autobahn, auf der die bisherigen Parkplätze existieren und die zur Erschließung notwendig wären. Zudem bleibe unklar, welche weiteren Grünflächen die Stadt Frankfurt versiegeln wolle, etwa um die U-Bahn-Linie von der Heerstraße bis zur Raststätte Taunusblick weiterzuführen.

Grundsätzlich verschließe sich die Eschborner Koalition nicht gegenüber Gedankenspielen, die der Entlastung des Verkehrs in der Region dienten. Für einen Verkehrshub, der Eschborner Gemarkung tangiere, aber lediglich einen Nutzen für die Stadt Frankfurt habe, stünden CDU, Grüne und FWE aber nicht zur Verfügung, teilen die Koalitionäre mit.

Zudem bekräftigen sie ihre Ablehnung gegenüber den Plänen Frankfurts, Flächen westlich der A 5 mit Wohnungen zu bebauen, um dort ebenso wie östlich der Autobahn einen neuen Stadtteil entstehen zu lassen.

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