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Michael Bauer spielte als Zeuge eine Schlüsselrolle beim Strafprozess gegen Bürgermeister Geiger.
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Michael Bauer spielte als Zeuge eine Schlüsselrolle beim Strafprozess gegen Bürgermeister Geiger.

Eschborn

Beihilfe zum Verrat

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Der Staatsanwalt beantragt Strafbefehl gegen den Eschborner Rechtsanwalt Michael Bauer.

Im Strafprozess wegen Geheimnisverrats gegen Bürgermeister Mathias Geiger (FDP), der Ende November 2018 vor dem Frankfurter Landgericht abgeschlossen wurde, hat der Eschborner Rechtsanwalt Michael Bauer als Zeuge eine Schlüsselrolle gespielt. Seine Aussagen brachten Licht in die wirren Verflechtungen der politisch Mächtigen in der Kleinstadt am Westerbach.

Es wurde aber auch deutlich, wie sehr der ehemalige FDP-Politiker und spätere Fraktionschef der Freien Wähler selbst daran interessiert war, dass im Bürgermeisterwahlkampf 2013 vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gelangten. Geiger hatte die Unterlagen als erster Stadtrat heimlich im Rathaus abfotografiert, um Mauscheleien in der Administration seines Vorgängers Wilhelm Speckhardt (CDU) auf die Spur zu kommen. 

Bauer sorgte dafür, dass das Material an die Presse gelangte. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat deshalb jetzt Strafbefehl gegen ihn wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat beantragt. Das sagte Staatsanwältin Nadja Nissen auf Anfrage der FR. Bauer soll eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen bezahlen. Vorbestraft wäre er damit nicht.

Mehr zur Wahl: Geigers Geheimnisverrat ist in Eschborn tabu

Noch habe er keine Post vom Amtsgericht erhalten, sagte Bauer der FR und kündigte an, er werde den Strafbefehl nicht akzeptieren.

Das Urteil gegen Mathias Geiger, in dem die Richter den Rathauschef zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilten, ist noch nicht rechtskräftig. Geiger und sein Anwalt haben dagegen Revision eingelegt.

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