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Stadt will Tempo 30 selbst regeln

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Beitritt zu Bundesinitiative

Eppstein - Die Stadt macht bei der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ mit. Die Stadtverordnetenversammlung hat jetzt beschlossen, der Initiative beizutreten. „Lebendige, attraktive Städte brauchen lebenswerte öffentliche Räume. Gerade die Straßen und Plätze mit ihren vielfältigen Funktionen sind das Gesicht und Rückgrat der Städte. Sie prägen Lebensqualität und Urbanität. Sie beeinflussen ganz entscheidend, ob Menschen gerne in ihrer Stadt leben“, betont Bürgermeister Alexander Simon. Ein Instrument sei „ein stadt- und umweltverträgliches Geschwindigkeitsniveau im Kfz-Verkehr“ - auch auf den Hauptverkehrsstraßen.

Bei der Anordnung von Höchstgeschwindigkeiten sind den Kommunen „sehr enge Grenzen gesetzt“, weiß Simon. Die im Juli 2021 von den Städten Aachen, Augsburg, Freiburg, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm gegründete Initiative setzt sich deshalb gegenüber dem Bund dafür ein, dass die Orte selbst darüber entscheiden dürfen, wann und wo welche Geschwindigkeiten angeordnet werden. Das Projekt wird bereits von rund 350 Städten und Gemeinden deutschlandweit unterstützt. In Eppstein gebe es vor allem an der Bezirksstraße in Niederjosbach Beschwerden über Lärmbelästigungen durch hohe Geschwindigkeit. Dort gilt noch ein Tempolimit von 50 Stundenkilometern. Da es eine Landesstraße ist, ist Hessen derzeit gegen eine Reduzierung . red

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