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Feier zum hundertjährigen Jubiläum der Burgfestspiele im Jahr 2013. Foto: Ralph Bachmann
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Feier zum hundertjährigen Jubiläum der Burgfestspiele im Jahr 2013.

Eppstein

Planungen für Eppsteiner Burgfestspiele laufen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Aufführungen für das Festival auf der mittelalterlichen Burgruine starten voraussichtlich im Juli. Das Ensemble der Burgschauspieler:innen probt bereits das Sechs-Personen-Stück „Madame, es ist angerichtet“ von Marc Camoletti.

Auf diese Nachricht haben Kulturbegeisterte aus dem Rhein-Main-Gebiet ebenso gewartet wie das Ensemble der Eppsteiner Burgschauspieler:innen: Die Burgfestspiele 2021 können stattfinden. Das teilte Erste Stadträtin Sabine Bergold (CDU) mit. Voraussichtlich im Juli soll es mit den Aufführungen im malerischen Ambiente der mittelalterlichen Burgruine losgehen.

Noch sei wegen der Corona-Pandemie unklar, ob 100 oder sogar mehr Zuschauer:innen im Burghof zugelassen würden, so Bergold. Unter dem Motto „Burgfestspiele Plus“ hätten Stadt und Kulturkreis deshalb ein besonderes Konzept ausgearbeitet. Kleine Ensembles und Solokünstler:innen werden teilweise mehrfach auftreten, so dass auch bei begrenzter Zahl an Zuschauer:innen möglichst viele Menschen in den Genuss einer Veranstaltung kommen können.

Programm

Die Eppsteiner Burgschauspieler werden ihr neues Stück „Madame, es ist angerichtet“ von Marc Camoletti an sechs Abenden aufführen. Auf dem Programm stehen unter anderem außerdem das Musical „Pinocchio“ mit der Kleinen Oper Bad Homburg. Die Opera Classica Europa inszeniert die Operette „Die lustige Witwe“.

Der Kartenvorverkauf startet, sobald feststeht, wie und wann die Burgfestspiele stattfinden können.

Info: www.eppstein.de

Die Sanierung des Bergfrieds sollte kein Hindernis sein, die Burgfestspiele abzuhalten. Der 25 Meter hohe Turm ist zurzeit eingerüstet und wird mit einem Netz versehen, damit Veranstaltungen im Burghof stattfinden können. Notfalls habe man auch einen anderen freien Platz außerhalb des Burghofs im Visier, berichtete Bergold: „Es wäre denkbar, dass wir unterhalb der Burg in die Wooganlage oder an einen anderen Ort im Stadtgebiet ausweichen.“

Für die Eppsteiner Burgschauspielerinnen und Burgschauspieler sei es von elementarer Bedeutung, wieder für einen Auftritt proben zu können, sagte Vorsitzende Juliane Rödl der Frankfurter Rundschau. „Ich hatte zwischendurch echt Sorgen, dass das Ensemble auseinanderbricht.“ Nach der pandemiebedingten Absage der Burgfestspiele 2020 hatten die 80 Aktiven eine Kurzfilmserie in Eppstein gedreht und waren dafür mit dem Preis „Theater-Kreativ-Digital“ ausgezeichnet worden. Ersatz für eine Theateraufführung sei das aber nicht gewesen, sagt Rödl.

Aktuell bereitet das Amateurensemble das Sechs-Personen-Stück „Madame, es ist angerichtet“ von Marc Camoletti vor. Die Krimikomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“, die im Programmangebot sein sollte, hätte mit zwölf Mitwirkenden nicht unter Corona-Bedingungen produziert werden können. Die Proben laufen bisher online. Juliane Rödl führt Regie.

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