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Burg Eppstein 

Geschichte

Sonderausstellung im Eppsteiner Burgmuseum

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Das Burgmuseum Eppstein zeigt die Geschichte der Ausgrabungen.

Was hat es mit den Löchern im Burgverlies auf sich? Und was könnte das unterirdische Gewölbe im Burghof gewesen sein? Seit 120 Jahren gibt es auf Burg Eppstein faszinierende Entdeckungen. 

Die diesjährige Sonderausstellung des Eppsteiner Burgmuseums stellt ab Sonntag, 19. Mai, archäologische Ausgrabungen und Bauforschungen in den Fokus. „Und es wurde viel geforscht auf Burg Eppstein“, sagt Museumsleiterin Monika Rohde-Reith, die mittlerweile gut einen Meter Berichte und Akten dazu im Museumsarchiv stehen hat. Bereits im Jahr 1899 hat sich der Architekt Franz Burkhard für die damals noch völlig zugewachsene Ruine zu interessieren begonnen.

Er war es auch, der 1905 zum ersten Mal in das Untergeschoss des Bettelbubs stieg, eines Turms, der auch als Verlies genutzt wurde. Bei der Ausgrabung fanden sich Ketten, Fesseln und Eisengitter, die in der Ausstellung zu sehen sind. „Ob nun Bergfried, Palas oder Zufallsfunde wie das Gewölbe oder die Befunde im Kelterhaus – immer sind dies Puzzleteile, die uns ein wenig mehr vom früheren Aussehen der Burg erzählen“, so Rohde-Reith. Die jüngsten Entdeckungen lassen sogar Vermutungen über die allererste Bauphase der Burg zu. Aktuell wird an der Nordwand der Burg geforscht, weswegen auch im Burgmuseum ein Gerüst gestellt ist. 

Die Ausstellung „Ausbruchsversuche im Verlies - Bauforschung auf Burg Eppstein“ ist bis zum 27. Oktober im Burgmuseum zu sehen. Eröffnung ist am Sonntag, 19. Mai, um 15 Uhr.

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