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Ein neuer Treffpunkt auf der Burg

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„Clubheim“ für Schauspieler

Eppstein - It’s magic“, sagte Juliane Rödl bewegt. „Die ,Juchhe’ ist magisch.“ Die rund 70 Anwesenden stimmten der Vorsitzenden der Burgschauspieler mit Kopfnicken zu. Sie hielt zur Einweihung des neuen „Juchhe“ auf einer Bierkiste eine flammende Rede. Die „Juchhe“ ist künftig zentraler Ort der Burgschauspieler und Treffpunkt für alle während der Veranstaltungen auf der Burg. Der Einweihung hatte der Verein lange entgegen gefiebert. Es sei immer schwierig, wenn denkmalgeschützte Bauprojekte anstehen. Dass vom ersten Initialgespräch 17 Jahre vergehen sollten, daran hatte jedoch keiner geglaubt. Die Stadt hatte 2021 mit einem Kredit ausgeholfen und den Verein motiviert, das Projekt zu vollenden. Die erste Kostenberechnung in 2005 belief sich auf 120 000, am Ende wurden es 300 000 Euro. „Dr. Picard, Astrid Schulz und ich standen auf dem Raum mit 500 Tonnen Schutt gefüllt, auf der Suche nach einem Allzweck-Vereinsraum für die Burgschauspieler“, erinnerte sich Rödl. Der ehemalige Stadtarchivar Bertold Picard gab einen kurzen Abriss über die „Juchhe“, die 1682 entstand. Der Name „Juchhe“ begründe sich im Original. Der Bau, angrenzend an die Osthälfte der Burg, die 1581 im Besitz der kurmainzerischen Verwaltung war, hatte drei Stockwerke und einen schönen Blick. Die heutige „Juchhe“ mit Glasfront, Stahlträgern und passendem Dachkonstrukt vereint Moderne und Vergangenheit. Die Bruchsteinmauern sind erhalten geblieben. efx

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