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Alexander Simon.

Eppstein

Bürgermeister Alexander Simon will Eppstein weiterentwickeln

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Bürgermeister Alexander Simon über seine Pläne nach der Wiederwahl.

Nach seinem Wahlsieg am Sonntag will Bürgermeister Alexander Simon (CDU) vor allem die Stadtentwicklung in Eppstein voranbringen. Der Stadtteil Vockenhausen stehe dabei ganz oben auf der Prioritätenliste, sagte Simon. Nach dem Neubau des Feuerwehrhauses soll dort neben dem Rathaus eine neue Ortsmitte entstehen. „Diese Pläne müssen wir jetzt mit aller Kraft vorantreiben.“

Ebenfalls in Vockenhausen wird die Stadt kurzfristig einen neuen Kindergarten für 70 Drei- bis Sechsjährige bauen. Container sollen aufgestellt werden, weil der Bedarf an Betreuungsplätzen rasant angestiegen ist.

Generell gelte es, den Flächennutzungsplan zu aktualisieren, kündigte Simon. In Eppstein gibt es zwar zwei große Neubaugebiete: das Hollergewann in Niederjosbach und das Areal am Bienroth zwischen Eppstein und Vockenhausen; preiswerte Wohnungen werden dort aber nicht gebaut, sondern teure Einfamilienhäuser. Da müsse gegengesteuert werden, hatte Simon bereits vor der Wahl angekündigt.

Der Wahlabend am Sonntag war für den 38 Jahre alten Amtsinhaber sehr entspannt. Anders als bei der Bürgermeisterwahl vor sechs Jahren, bei der Simon mit 51,1 Prozent knapp gewonnen hatte, musste er zu keinem Zeitpunkt zittern, lag in allen Stadtteilen vorne. Am deutlichsten war sein Vorsprung in Bremthal, Ehlhalten und Niederjosbach. Das schlechteste Ergebnis erzielte Simon mit knapp 60 Prozent in der Kernstadt.

Von Anfang an stand fest, dass die Herausforderin der FDP, Nadja Gneupel, keine Chance haben würde, die Wahl für sich zu entscheiden. Mit dem Ergebnis von knapp 30 Prozent zeigte sich die 33-Jährige, deren Kandidatur die SPD unterstützt hatte, dennoch zufrieden. Nadja Gneupel erwartet Ende August ihr erstes Kind und wird danach erst mal in Elternzeit gehen. Sie ist in der Kreisverwaltung in Hofheim beschäftigt.

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