1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Main-Taunus-Kreis

Endspurt bei der "Entente Florale"

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Jury bewertet Gartenbauprojekte, Parks und Grünflächen. Die Teilnehmer des Gartenwettbewerbs warten auf die Jury.

Die Teilnehmer des Gartenwettbewerbs „Entente Florale“ fiebern dem Besuch der Jury Anfang Juli entgegen. Auf einem Treffen zogen die beteiligten Initiativen und Einrichtungen eine positive Bilanz: Alle Gartenbauprojekte hätten sich gut entwickelt. „Die Pflanzen tragen reiche Blüten und überall freuen sich Kinder und Erwachsene auf eine üppige Ernte“, teilt Bürgermeisterin Antje Köster (SPD) mit.

Gemeinsam mit Erster Stadträtin Karin Schnick (Grüne) ruft sie alle Hattersheimer dazu auf, auch ihre Privatgärten und Balkone für den Wettbewerb herzurichten, um die Jury mit der Blütenpracht zu beeindrucken. Die Besichtigungstour der Jurygruppe startet am 4. Juli am Alten Posthof. Besichtigt werden die Robinson-Schule, Hauptstraße, Frankfurter Straße und Untertorstraße, das Schokoladenquartier, die Siedlung am Südring, der Autoberg und die Regenbogenschule. Weil die Jury während ihres sechsstündigen Aufenthalts in Hattersheim voraussichtlich nicht alle Projekte persönlich in Augenschein nehmen kann, wurde eine Dokumentation erstellt, die am Vormittag vorgeführt wird.

Dokumentation der Projekte

Darin werden alle Gartenbauprojekte vorgestellt. Mit dabei sind zum Beispiel die Hawobau mit einem Frühstücksgarten, der St. Franziskusgarten der Caritas, die Gärten der Kitas und Schulen und die „Essbare Siedlung“ – ein 400 Quadratmeter großer Stadtgarten mit 24 Parzellen für Anwohner.

Außer Hattersheim haben sich in diesem Jahr noch sechs weitere Kommunen um den Titel der grünsten Stadt beworben. Eine der Städte wird Anfang September als deutsche „Gold-Stadt“ für die Teilnahme an der europäischen „Entente Florale“ nominiert.

Ausschlaggebend für den Gewinn ist laut Veranstalter der „Entente Florale“ die Qualität der Grünflächen und -anlagen sowie die Kreativität der Verantwortlichen und der Bürger für die eigene Stadt und das Stadtgrün. Bei der Wahl des Siegers achte die Jury darauf, „wie wertig die Grünflächen in ihrer Planung, Ausführung und Instandhaltung sind und ob sie in ihrer Funktionalität und Ästhetik den Bedürfnissen der Bewohner und Nutzer entsprechen“. Außerdem werde das gelungene Miteinander möglichst vieler Akteure vor Ort „als integraler Ansatz“ von den Juroren besonders hoch bewertet. (jöh)

Auch interessant

Kommentare