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Einkehren in der Alten Mühle

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Von: Torsten Weigelt

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Die Alte Mühle ist in keinem guten Zustand.
Die Alte Mühle ist in keinem guten Zustand. © Rolf Oeser

Die Alte Mühle am Westerbach kann als Gaststätte genutzt werden. Dafür haben die zuständigen Fachbehörden des Main-Taunus-Kreises nun grünes Licht gegeben. Bürgermeister Mathias Geiger (FDP) teilt mit, dass die Baukosten um 40 Prozent geringer ausfallen als geplant.

Die Alte Mühle kann grundsätzlich als Gaststätte genutzt werden. Wie Bürgermeister Mathias Geiger (FDP) mitteilt, haben die zuständigen Fachbehörden des Main-Taunus-Kreises dafür nun grünes Licht gegeben. Die Stadt musste sich mit Denkmalschutz, Brandschutz und Veterinäramt abstimmen.

Bevor die ersten Gäste einkehren können, muss das marode Gebäudeensemble samt Park allerdings erst einmal gründlich saniert werden. Nach Angaben von Geiger könnte es damit im März 2017 losgehen. „Der Eröffnung einer Gaststätte mit hessischen Spezialitäten im Sommer 2018 würde dann nichts mehr im Wege stehen.“

Voraussetzung ist allerdings, dass die politischen Gremien dem entsprechende Konzept zustimmen. Daran arbeitet derzeit ein Fachbüro. Der Rathauschef rechnet damit, dass er den Entwurf Mitte April präsentieren kann.

Was das Geld angeht, hat Geiger schon jetzt eine gute Nachricht. War in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2010 von knapp sieben Millionen Euro Gesamtkosten die Rede, geht der zuständige Projektleiter Mario Speicher nun von 40 Prozent weniger aus. „Ohne dass auf notwendige Leistungen verzichtet werden muss“, wie der Bürgermeister betont.

Vor neun Jahren gekauft

2007 hatte die Stadt das verwunschen wirkende Areal am Westerbach für 1,7 Millionen Euro erworben. 2012 präsentierte Geigers Vorgänger Wilhelm Speckhardt (CDU) ein Nutzungskonzept, das eine Mischung aus Gastronomie, Kultur und Erholung vorsah.

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