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Clemens (links) und Patrick probieren das Wasserspiel aus.
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Clemens (links) und Patrick probieren das Wasserspiel aus.

Sulzbach

„Ein notwendiger Neubau“

Kita „Zuckerrübe“ bietet Platz für bis zu 125 Kinder / Andere Nutzung möglich.

Von Jöran Haders

Für Bürgermeisterin Renate Wolf (SPD) war es bei der Einweihung klar: „Die neue Kindertagesstätte ist eine wunderschöne Einrichtung.“ Rund drei Millionen Euro hat der Kita-Neubau an dem neu angelegten Weg Am Rübenacker gekostet. Die Opposition aus CDU und Wählergemeinschaft „Pro Sulzbach“ hatte den Neubau als zu groß und zu teuer kritisiert – ein Vorwurf, dem die Bürgermeisterin in ihrer Einweihungsrede am Sonntag noch einmal entschieden widersprochen hat. „Die Kita ist dringend notwendig“, sagte Wolf.

Mehr Geburten als Todesfälle

Denn anders als in manch anderer Kommune liege in Sulzbach die Geburtenrate nach wie vor höher als die Sterberate. Bis jetzt habe es „eine ellenlange Warteliste“ für Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gegeben. Mit der neuen Einrichtung, die auf den Namen Kita „Zuckerrübe“ getauft wurde, könne dem Bedarf jetzt Rechnung getragen werden.

In drei Gruppen werden ab Anfang September 30 Kinder dieser Altersgruppe betreut. Dazu kommt eine Gruppe für ältere Kindergartenkinder. Insgesamt ist die Kita zunächst für den Betrieb mit 50 Kindern ausgelegt. Bei Bedarf könne in dem flexibel geplanten Gebäude Platz für bis zu 125 Kinder geschaffen werden.

Und falls es auch in Sulzbach im Zuge des demographischen Wandels irgendwann einmal weniger Kinder geben sollte, könne aus dem Kindergarten eine Begegnungsstätte für Senioren werden. Auch eine solche spätere Nutzungsänderung sei bei der Planung des Baus schon berücksichtigt worden.

Flexible Architektur

Das neue Haus besteht aus einem zentralen Gebäude aus Stein und Beton, an das mehrere kleinere Gebäudeteile aus Holz angebaut wurden. Wie Architektin Katharina Wallenborn erläuterte, mache diese Bauweise nachträgliche Änderungen möglich. Außerdem könnten alle Innenwände bei Bedarf entfernt oder versetzt werden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Energieeffizienz des Neubaus gerichtet.

Die benötigte Energie soll durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach komplett selbst erzeugt werden. Damit die Anwohner durch die Kita möglichst wenig gestört werden, wird der Verkehr gleich von zwei Seiten an das Haus herangeleitet. Der Eingang befindet sich an der von der angrenzenden Wohnbebauung abgewandten Seite und ist nur zu Fuß zu erreichen.

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