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Leserbriefe

Ein-Euro-Jobs sind herabsetzend

Zu "Keine Stelle für Ein-Euro-Jobber" (FR vom 17. Juli)

Gerade an dem Fall Wilfried Lüderitz zeigt sich, dass Hartz-IV-Jobs weder "zusätzlich" sind, noch gemeinnützig oder wiedereingliedernd.

Nein, Ein-Euro-Jobs sind eher herabsetzend in der Würde von unbescholtenen, engagierten und gut ausgebildeten Bürgern, die sich ihre Arbeit ordentlich bezahlen lassen wollen. Eher ist der Fall Lüderitz deshalb ein Lehrbeispiel dafür, dass "Vitamin B", Parteienfilz und Willkür in unserer edlen Landeshauptstadt nicht ganz fremd sind.

Harry N. Brodscky, WiesbadenAls Krifteler Familienvater habe ich überrascht ,,Nicht reif für die Insel" gelesen. Die darin zum Ausdruck gebrachte Meinung deckt sich nicht mit der - zugegebenermaßen schweigenden - Mehrheit vor Ort. Gerade im Jahrhundertsommer 2003 besuchten an schönen Tagen zwischen 1.900 und 2.400 Gäste das Parkbad. Darunter befanden sich ,,gefühlte" 75 Prozent Kinder und Jugendliche sowie rund 20 Sportschwimmer.

Die jugendlichen Parkbadbesucher - aus Kriftel und dem Umkreis - haben ebenso wie die Erwachsenen ihr Eintrittsgeld entrichtet. Ihr Hauptinteresse richtet sich aber je nach Alter auf Rutschen, Wasserballspielen, Turmspringen oder cool mit dem anderen Geschlecht ,,abchillen". Und das ist auch gut so! Sollen wir also rund 5,5 Mio. Euro für ,,Alles bleibt wie es ist" ausgeben oder wollen wir uns attraktiv - mit Insel, Rutsche und Sprudelbänken - für die Anforderungen der kommenden 20 Jahre aufstellen?

Wolfgang Lemke, Kriftel

Der MTK - fast so gut wie Bayern, freut sich Hans-Jürgen Hielscher, Sozialdezernent des Main-Taunus-Kreises. Zu Recht?

Wir wenden den Blick zurück, Januar 2005. Der Monat, in dem die Optionskommune installiert worden ist. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit sagt uns, wie die Zahlen der Arbeitslosigkeit im MTK und in Bayern aussahen, also: Januar 2005: MTK 5,7 Prozent,Bayern 8,9 Prozent; Juni 2008:MTK 4,0 Prozent, Bayern 3,8 Prozent. Unterschied: MTK minus 1,7 Prozent,Bayern minus 5,1 Prozent.

Warum sich Herr Hielscher darüber freut, dass sich die Zahlenverhältnisse für den MTK radikal zuungunsten des MTK im Verhältnis zu Bayern geändert haben, ist uns ein Rätsel. Und warum ausgerechnet ein Flächenstaat wie Bayern mit strukturschwachen Regionen ein Vorbild für den Main-Taunus-Kreis sein soll, ist ebenso ein Rätsel.

Lesen wir nicht täglich, wie toll die Power-Region Rhein-Main boomt? Wir haben sogar eine Jobmaschine ganz in der Nähe. Und außerdem eine Finanzmetropole direkt vor der Haustür.

Kurz gesagt, der Main-Taunus-Kreis ist besser als Bayern - jedenfalls bei den Sprüchen!

Carlo Graf, Hattersheim

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