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Ehrenmal an neuem Ort

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Von: Torsten Weigelt

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In Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren übergibt Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) das sanierte Ehrenmal am Sonntag, 3. August, um 11 Uhr wieder seiner Bestimmung.

Aus zwei mach eins: So hat es die Bad Sodener Politik beim Umgang mit den beiden Ehrenmalen zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkriegs entschieden. Das 1925 auf dem Friedhof errichtete Mahnmal war so beschädigt, dass eine Sanierung sehr teuer geworden wäre. Gleichzeitig war das Ehrenmal im Alten Kurpark unterhalb des Paulinenschlößchens hinter starkem Pflanzenbewuchs kaum noch zu erkennen.

Deshalb ist es vor gut zwei Monaten abgebaut und in einer Steinmetzwerkstatt restauriert worden. Inzwischen ist es auf den Friedhof an der Falkenstraße umgezogen. Das dort noch vorhandene stilisierte Eiserne Kreuz wird ihm zur Seite gestellt. Die Stadt hat sich das 27 000 Euro kosten lassen.

Vortrag zur Geschichte

In Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren übergibt Bürgermeister Norbert Altenkamp (CDU) das sanierte Ehrenmal am Sonntag, 3. August, um 11 Uhr wieder seiner Bestimmung. Der Leiter des städtischen Kulturamts, Marc Nördinger, hält anschließend einen kurzen Vortrag zur Geschichte der beiden Ehrenmale.

1928 stimmte der Gemeinderat der Errichtung des Ehrenmals nach Plänen des damaligen Städel-Professors Friedrich Hausmann im „Schlösschenpark“ zu. Es zeigt einen sterbenden Krieger. Doch anders als andere Denkmale, die oftmals unbekleidet Sterbende im Todeskampf zeigten, ist Hausmanns Krieger in Uniform völlig ruhig und regt zum Gedenken und Nachdenken an. Das Ehrenmal nach den Plänen Hausmanns kehrt nun an den Ort zurück, für den es 1922 ursprünglich geplant war.

Bei schlechtem Wetter ist die Veranstaltung in der Trauerhalle des Friedhofs.

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