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Aus Dippemarkt wird Dippegass’

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Feiern mit Überblick – Hochheimer Szene aus dem Vorjahr.
Feiern mit Überblick – Hochheimer Szene aus dem Vorjahr. © M. Müller

Hochheimer Markt beginnt in elf Tagen / Neu: Kostenloser Kinderfinder

Von Franziska Richter

Es ist das 327. Mal: Am Freitag, 4. November, um 12 Uhr wird der Hochheimer Markt eröffnet. Bis zum Dienstag, 8. November, rechnet der Veranstalter, die Hochheimer Wohnungsbau GmbH, mit bis zu 400?000 Besuchern.

In diesem Jahr gibt es ein paar kleine Veränderungen auf dem insgesamt 66?000 Quadratmeter großen Festgelände: So wird aus dem Dippemarkt eine Dippegass’, die zwischen dem Ausstellungszelt und dem Ausstellungs-Freigelände verläuft: „Sie stellt eine Verbindung vom Riesenrad zur Fressgass’ her“, sagt Marktleiter Thomas Pokoyski vom Geschäftsbereich Feste und Märkte der Wohnungsbaugesellschaft.

Eine gläserne Pagode

Der Grund sei, so Pokoyski, dass von den vielen Händlern über die Jahre „nur noch fünf übriggeblieben sind“. Das Ausstellungszelt ist hingegen mit 80 mal 32 Metern größer als in den vergangenen Jahren. „Die Nachfrage der Händler war groß, es wird 60 Stände geben“, sagt Pokoyski. Neu sei zudem „eine gläserne Pagode“ am Eingang des Zeltes, „in der sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen ausruhen und zugleich das Festgeschehen beobachten können.“

Ein weiteres Angebot richtet sich an Familien: der „Kinderfinder“. Dieses blaue Armband können sich Eltern bei den Kinderfahrgeschäften und im Marktbüro kostenlos geben lassen und den Namen des Kindes sowie eine Handynummer draufschreiben. „Wir hoffen, dass verlorengegangene Kinder so zu ihren Eltern zurückfinden“, sagt Pokoyski.

Pendelbus vom Bahnhof fährt

Um das Fest weiterhin möglichst sicher zu machen, haben sich die Marktleitung, die Polizei und das Ordnungsamt erneut für eine Mischung aus Präsenz und Prävention entschieden: Die Betreiber wurden noch einmal darauf hingewiesen, keinen Alkohol an Minderjährige auszuschenken. Sechs junge Erwachsene, die Main-Taunus-Scouts, sollen einen Blick auf Jugendliche werfen und diese auf Augenhöhe ansprechen.

Am Freitag und Samstag werden verstärkt Streifen unterwegs sein. 180 Beamte werden im Verlauf der fünf Festtage eingesetzt. Der angrenzende Rewe-Markt werde bereits um 19.30 Uhr schließen. Dort hatte es in den Vorjahren immer wieder Ärger mit Jugendlichen gegeben.

Marktleiter Pokoyski hat noch eine gute Nachricht: Der Pendelbus vom S-Bahnhof zum Festgelände fährt in diesem Jahr wieder.

www.hochheim-feiert.de

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