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Demenzkranke nicht vergessen

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Ein Fachtag zeigt die Perspektiven zur Teilhabe am öffentlichen Leben.

Von Jöran Harders

Die Frage, wie Demenzkranke so weit wie möglich am öffentlichen Leben teilhaben können, steht im Mittelpunkt des Fachtags Demenz am 25. Juni. Vorträge widmen sich den Themen Sport und Kultur. Unter anderem wird das Kunst- und Kulturprojekt „Alzheimermozartliebermann“ vorgestellt, das Demenzkranken und ihren Angehörigen den Besuch von Museen, Theatern, Kinos und Konzerten ermöglicht. Neben den Vorträgen gibt es bei dem Fachtag im Landratsamt einen „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationen zu ambulanten und stationären Angeboten für Demenzkranke.

„In unserer Gesellschaft wird es immer mehr Demenzkranke geben und eine immer größer werdende Gruppe von Menschen wird mit dem Thema in Berührung kommen“, sagt Sozialdezernent Johannes Baron (FDP). Das seien nicht nur Angehörige, sondern auch Helfer, Arbeitskollegen, Nachbarn oder die Polizei, die sich um orientierungslose Personen kümmere. „Der Fachtag soll die Akteure zusammenbringen, damit Demenzkranke nicht in Vergessenheit geraten“, so Baron. Bei Demenz würden gewohnte soziale Aktivitäten nicht mehr ausgeübt, Interessen und Hobbies vernachlässigt und aufgegeben. Dem müsse entgegengewirkt werden.

Der Fachtag Demenz beginnt am Mittwoch, 25. Juni, um 13 Uhr im Landratsamt, Am Kreishaus 1–5. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 06192/293434 oder per E-Mail an fachstelledemenz.mtk@caritas-main-taunus.de. Der Eintritt kostet 15 Euro.

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