Eschborn

Chance für Neuanfang

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Der Urteilsspruch des Frankfurter Landgerichts in der Spitzelaffäre rund um Bürgermeister Mathias Geiger könnte eine wichtige Zäsur darstellen. Ein Kommentar.

Es ist viel Vertrauen zerstört worden in den letzten Jahren in Hessens reichster Stadt, ganz zu schweigen vom verheerenden Bild, das Eschborn und seine Kommunalpolitiker durch ihre von Intrigen geprägten Machtkämpfe nach außen hin abgegeben haben. 

Jetzt besteht die Chance für einen Neuanfang. Der Urteilsspruch des Frankfurter Landgerichts in der Spitzelaffäre rund um Bürgermeister Mathias Geiger könnte eine wichtige Zäsur darstellen auf dem Weg zu einer gesunden und konstruktiven Streitkultur in der Eschborner Kommunalpolitik.

Er könnte einen Neustart markieren – ohne Bespitzelung, ohne Postengeschacher und ohne Anwürfe unter der Gürtellinie. Voraussetzung ist, dass alle Fraktionen an einem Strang ziehen, über Parteigrenzen hinweg konstruktiv zusammenarbeiten.

Mathias Geiger selbst könnte einen wesentlichen Beitrag zum Neubeginn leisten – durch den Verzicht auf eine erneute Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr. Der Stadt, der er sich tief verbunden fühlt, und ihren Bürgern würde er damit einen großen Dienst erweisen. 

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