Kelkheim

Ein Auto für viele

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Die Unabhängige Wählerinitiative fordert, dass der Magistrat Carsharing-Modelle prüfen soll. Das liege voll im Trend.

Die Unabhängige Kelkheimer Wählerinitiative (UKW) möchte Car- und Bike-Sharing-Angebote in Kelkheim etablieren und hat für die kommende Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Antrag eingebracht. Danach soll der Magistrat prüfen, welche Car- und Bike-Sharing-Modelle zu welchen Konditionen in Deutschland Erfolge verzeichnen und ob beziehungsweise unter welchen Umständen sie in Kelkheim umgesetzt werden könnten. Besonders berücksichtigt werden sollten Elektromobile und E-Bikes.

Zur Begründung heißt es, Carsharing liege voll im Trend. Eine Million Menschen in Deutschland nutzten diverse Angebote.

Das Teilen mache ökologisch und ökonomisch Sinn: Ein Carsharing-Auto ersetze im Durchschnitt sechs Privatwagen. Dies führe zu weniger Ressourcen- und Platzverbrauch in dicht gedrängten Städten sowie einer zweckmäßigeren Auto-Nutzung, heißt es in dem Antrag weiter. Das Auto werde nur genutzt, wenn es nötig sei. Ansonsten seien die Menschen mit Busse, Bahnen oder Fahrrädern unterwegs. Zudem würden verstärkt verschiedene Verkehrsmittel kombiniert. Die UKW sieht auch einen Nutzen für ortsansässige Unternehmen, die bei einem kurzfristigem Mobilitätsbedarf von Carsharing profitieren könnten, ohne dauerhaft ein Firmenfahrzeug vorhalten zu müssen.

„Carsharing-Standorte wären deshalb ein echter Mehrwert für Kelkheim, sowohl für die Bürger, als auch für die ortsansässigen Unternehmen.“ Die Stadtverordneten kommen im April zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. diu

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