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Axel Wintermeyer wurde von den Delegierten als CDU-Chef im Kreis bestätigt.
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Axel Wintermeyer wurde von den Delegierten als CDU-Chef im Kreis bestätigt.

Bürgermeisterwahl

Bürgermeisterwahlen als Wermutstropfen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Wahlschlappen bei den Direktwahlen der Christdemokraten: Die Führungsspitze geht beim Kreisparteitag offen mit dem Thema um. Der wiedergewählte CDU-Chef Axel Wintermeyer blickt dennoch optimistisch in die Zukunft.

Wegdiskutieren lassen sich die Wahlschlappen der Christdemokraten bei Direktwahlen nicht. Beim Kreisparteitag, zu dem auch der Ehrenvorsitzende der CDU Hessen und ehemalige Ministerpräsident Roland Koch in die Hofheimer Stadthalle gekommen war, ging die Führungsspitze der Partei deshalb betont offensiv mit dem Thema um.

Sowohl der Hofheimer CDU-Chef Christian Vogt als auch Kreisparteivorsitzender Axel Wintermeyer sprachen von einem „Wermutstropfen“ für die erfolgsverwöhnte Main-Taunus-CDU. In Hofheim, Schwalbach und Flörsheim hätten die CDU-Kandidaten die SPD-Amtsinhaber nicht ablösen können. In Eschborn habe eine „unglaubliche Schlammschlacht“ gegen CDU-Bürgermeister Wilhelm Speckhardt die Wahl zu seinen Ungunsten entschieden, sagte Wintermeyer. Am Beispiel der reichsten Stadt Deutschlands werde damit deutlich, dass selbst beste Voraussetzungen teilweise nicht ausreichten, um erfolgreich zu sein.

„Geräuschlos und professionell“

Wintermeyer appellierte an seine Partei, nun nach vorne zu blicken – in Richtung Europawahl und Kommunalwahl 2016. In Liederbach, Kelkheim und Bad Soden hätten die amtierenden CDU-Bürgermeister zudem beste Chancen wiedergewählt zu werden. Auch für den Urnengang in Hochheim sei mit dem Ersten Stadtrat Hans Mohr ein CDU-Kandidat gefunden, der die Wahl gewinnen könne. Erfolge habe die CDU bei Bundes- und Landtagswahlen feiern können, erinnerte Wintermeyer. Zum guten Ergebnis habe dabei das überdurchschnittlich gute Abschneiden der Main-Taunus-CDU wesentlich beigetragen. Wenig Sympathien ließ Wintermeyer für die große Koalition auf Bundesebene erkennen. Das schwarz-grüne Bündnis auf Landesebene hingegen laufe „geräuschlos und professionell“. Und es eröffne neue strategische Optionen für die CDU – „nicht nur in Hessen“, so Wintermeyer, der Chef der Hessischen Staatskanzlei ist.

Auf Kreisebene koaliert die CDU mit FDP und Freien Wählern. Das Bündnis habe mit der Wahl von Wolfgang Kollmeier (CDU) zum Ersten Kreisbeigeordneten und Johannes Baron (FDP) zum Beigeordneten seine Bewährungsprobe bestanden, stellte CDU-Kreisfraktionschef Gerhard Lehner fest.

Ziemlich geschlossen waren die Reihen der CDU auch, als es darum ging den Kreisvorstand neu zu wählen. Axel Wintermeyer wurde mit 88,5 Prozent der Delegiertenstimmen in seinem Amt als Vorsitzender betätigt. Seine Stellvertreter bleiben Eva Söllner (Liederbach), Christiane Heßling (Kelkheim), Frank Blasch (Bad Soden) und Marcus Reif (Flörsheim).

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