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Mit dieser Blumenwiese vor dem Landratsamt soll die Artenvielfalt gefördert werden.

Main-Taunus

Bündnis für die Natur im Main-Taunus-Kreis

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Der Main-Taunus-Kreis ist nun Mitglied bei der Initiative „Kommunen für biologische Vielfalt“.

Der Main-Taunus-Kreis gehört von nun an zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. Wie die Kreisbeigeordnete Madlen Overdick (Grüne) mitteilt, ist das Ziel der Initiative, zur Verbesserung des Artenschutzes in der Landschaft beizutragen. Der im Jahr 2012 gegründete Verein berät seine Mitglieder, bietet Fortbildungen zu den entsprechenden Themen an und steht in Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern, um bessere Rahmenbedingungen für Tier- und Pflanzenarten in der Umgebung zu schaffen.

„Unsere Natur braucht Artenvielfalt. Fehlen in Lebensräumen bestimmte Tier- oder Pflanzenarten, gerät das Ökosystem aus dem Gleichgewicht. Wenn die natürliche Bestäubung nicht mehr erfolgen kann, wirkt sich dies auf die Produktion von Lebensmitteln aus“, so Overdick, die auch Umweltdezernentin des Kreises ist.

Mit der Mitgliedschaft wolle der Main-Taunus-Kreis sein Engagement weiter verstärken und auch die Städte und Gemeinden bei ihren eigenen Aktivitäten unterstützen.

Laut Overdick werde im Kreisgebiet bereits einiges für den Erhalt der Biodiversität getan. So gibt es den Arbeitskreis „Öffentliche Grünflächen“; mit einer Blumenwiese hinter dem Landratsamt werde die Artenvielfalt gefördert. Auf kreiseigenen und kommunalen Flächen würden in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband „Main-Taunus Naturlandschaft und Streuobst“ Projekte zum Schutz der Natur umgesetzt. Landwirte tragen beispielsweise durch die Anlage von Blühstreifen auf Ackerflächen ebenfalls zur Verbesserung der Artenvielfalt bei.

„Auch jeder Bürger kann seinen Beitrag für unsere Umwelt leisten“, erklärt Overdick. So können private Gartenbesitzer viel für die Artenvielfalt tun, indem sie zum Beispiel wilde Ecken in ihren Gärten stehen lassen, wo seltener gemäht werde.

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