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Bei der Kreisstadtsommereröffnung auf dem Kellereiplatz mit dabei: die Schnecke Maurice und ihr Trainer Hagoum.
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Bei der Kreisstadtsommereröffnung auf dem Kellereiplatz mit dabei: die Schnecke Maurice und ihr Trainer Hagoum.

Hofheim

Bands spielen gegen Fußball an

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Kein Public Viewing beim Kreisstadtsommer - die Gäste kommen abends wieder.

Die Schnecke Maurice schleimt sich an alle ran. Sie knabbert am T-Shirt von Emil (3) und streicht der fünfjährigen Jasmin über den Rücken. „Iihh!“ schreit das Mädchen, als es sich umdreht und das Tier mit den großen grünen Fühlern erblickt. Schneckentrainer Hagoum zuckt entschuldigend mit den Schultern. Lächelnd rollert der Zwerg, der auf Maurice‘ Schneckenhaus thront, davon – auf der Suche nach dem nächsten überraschten Festbesucher.

Maurice und Hagoum waren einer von drei Walk-Acts beim Kreisstadtsommereröffnungsfest am Wochenende. Auch in magische Blumenkostüme gekleidete Stelzenläuferinnen gab es zu bestaunen und eine Königin und ihren kleinen dicken Ritter, die ausschließlich Französisch mit den Hofheimern parlierten.

Während auf der großen Bühne am Kellereiplatz gestern Mittag die Big Band Hofheim flotte Rhythmen spielte, zogen Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) und die Mitarbeiter des Teams Stadtkultur eine erste Bilanz zum Fest, das bereits am Freitagabend begonnen hatte. „Die Hofheimer lieben ihren Kreisstadtsommer“, berichtete Stang. Selbst kühle Temperaturen, Regenschauer und spannende Fußballspiele im Fernsehen hätten sie nicht davon abhalten können, auf den Kellereiplatz zu kommen. Dort waren mehr als 40 Stände aufgebaut – mit Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten. An der Pfarrgasse standen Karussell und Hüpfburg für Kinder. Auf dem Ludwig-Meidner-Platz vergnügte sich die Jugend.

Eine Besucherflaute beim Eröffnungsfest zum Kreisstadtsommer gab es dann aber doch. Als am Samstag ab 18 Uhr Brasilien gegen Chile im WM-Achtelfinale kickte, und das Spiel erst im Elfmeterschießen entschieden wurde, war es vor der großen Bühne doch etwas leer. „Die Leute sind nach dem Spiel aber wiedergekommen und auch nicht gleich fortgelaufen, als es kurz nach elf Uhr zu regnen begonnen hat“, berichtete Britta Schley vom Team Stadtkultur. So gesehen sei es wohl auch kein Fehler gewesen, auf Public Viewing zu verzichten. Die Stadt hätte für die Übertragungsrechte und das technische Equipment eine Menge Geld bezahlen müssen. In Zeiten knapper Kassen sei das nicht drin, sagte Stang.

Einen regelrechten Besucheransturm gab es am Sonntag zum Frühschoppen, als die Bourbon Street Jazz Band des US-Army Europe Orchesters Dixieland-Jazz spielte. Es war auch eine Aktion, die die gute Nachbarschaft zwischen Hofheim und der Wiesbadener Airbase zu Ausdruck bringen sollte. Die Musiker waren alle mit Familien angereist und Airbase-Kommandant David H. Carstens überreichte als Zeichen der Wertschätzung an „Mayor“ Gisela Stang das „Commander’s Certificate of Appreciation“.

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