Kriminalität

Nachbarn getötet

Ein 25-Jähriger gesteht die Tat nach einem Überfall auf einen Busfahrer in Bad Soden.

Ein 25-Jähriger soll in Bad Soden am Taunus (Main-Taunus-Kreis) seinen Nachbarn mit mehreren Messerstichen getötet haben. Am Samstag sollte der Mann wegen des Verdachts auf Totschlag und versuchten Totschlag vor einen Haftrichter in Frankfurt kommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mitteilten. Eine Mitteilung über das Ergebnis wurde für Montag in Aussicht gestellt.

Die Polizei hatte den Mann demnach festgenommen, weil er in der Nacht zum Samstag einen 63-jährigen Busfahrer am Bahnhof mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt habe. Der 25-Jährige war den Angaben zufolge zunächst geflohen. Der Busfahrer kam ins Krankenhaus, er sei nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Nach der Festnahme habe der 25-Jährige den Beamten überraschend erzählt, dass er vor der Messerattacke am Bahnhof seinen 62 Jahre alten Nachbarn in seiner Wohnung getötet habe. Die Polizisten seien daraufhin zur Wohnung gegangen und hätten dort die Leiche gefunden. Eine Obduktion war am Samstag geplant. Warum der Mann seinen Nachbarn getötet haben soll, blieb unklar, die Beamten vermuten aber ein „Motiv im persönlichen Bereich“.

Den Busfahrer habe er vermutlich attackiert, weil er wohl zufällig auf ihn getroffen sei. Ermittelt werde nun auch, ob der 25-Jährige unter Drogeneinfluss stand oder unter einer psychischen Krankheit leidet. (dpa)

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