20 000 Masken sind bei Diamant bereits hergestellt worden.

Bad Soden

Masken statt Tanzschuhe

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Die Diamant-Fabrik produziert in zwei Schichten Atemschutz.

150 Jahren Jahre lang haben sie immer nur Schuhe bei Diamant in Bad Soden hergestellt: erst orthopädisches Schuhwerk, dann Abend- und Brautschuhe, nach dem Krieg auch mal Strandsandalen und zuletzt Tanzschuhe für Amateure und Profitänzer. Seit Anfang April produzieren die 40 Arbeiter in der Königsteiner Straße Mund- und Nasenmasken, wie sie wegen der Corona-Pandemie deutschlandweit in Läden und im öffentlichen Nahverkehr getragen werden müssen.

Produziert werden die Masken zum Selbstkostenpreis für Material und Personal. Ziel sei, Kurzarbeit weitgehend zu vermeiden, berichtet Geschäftsführer Oliver Müller.

Gearbeitet werde im Zwei-Schicht-System, damit der Mindestabstand zwischen den Näherinnen und Nähern eingehalten werden könne.

Gefertigt sind die Diamant-Masken aus Funktionsstoff, wie er auch für Sportbekleidung verwendet wird. „Man kann damit besser atmen, und der Stoff trocknet schneller als Baumwolle“, sagt Oliver Müller.

20 000 Masken wurden in der Bad Sodener Tanzschuhfabrik mittlerweile hergestellt. Großlieferungen gingen unter anderem an hessische Behörden sowie Städte und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet. 

Im Internet  sind die Masken im Doppelpack für 19,90 Euro zu haben unter www.diamant-masken.de. Auch der Fahrradladen B+S, Königsteiner Straße 20, hat sie vorrätig.

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