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Neun Radschnellverbindungen werden zurzeit rund um Frankfurt geplant.
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Neun Radschnellverbindungen werden zurzeit rund um Frankfurt geplant.

Main-Taunus

Main-Taunus: Online über Radschnellweg abstimmen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Auf seiner Internetseite stellt der Regionalverband sechs Routen für den Radschnellweg FRM4 zwischen Bad Soden und Eschborn vor. Bürgerinnen und Bürger können sagen, welchen Trassenverlauf sie bevorzugen.

Soll der Radschnellweg Frankfurt-Rhein-Main (FRM4) von Bad Soden nach Eschborn über Schwalbach führen oder besser über Sulzbach? Soll die Route entlang von Straßenzügen in Wohngebieten geplant werden, auf Fahrradstraßen verlaufen oder auf Wegen im freien Feld? Soll sie das Arboretum durchqueren oder sich an der Autobahn 66 orientieren?

Alle diese Fragen wollen die Fachleute des Regionalverbands und des beauftragten Planungsbüros nicht im Alleingang entscheiden. Vielmehr sind jetzt Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an einer Onlineumfrage zu den insgesamt sechs Trassenvarianten zu beteiligen, die das Expertenteam ausgearbeitet hat.

Das Projekt

Der Radschnellweg Frankfurt-Rhein-Main 4 (FRM4) ist eine von neun Radschnellverbindungen, die die Regionalverband zurzeit plant.

Die Route verbindet den Bahnhof Bad Soden mit der S-Bahnhaltestelle Eschborn Süd und verläuft über Sulzbach und Schwalbach. Sechs Trassenvarianten stehen zur Wahl.

Über eine Online-Umfrage können Bürger:innen bis 14. November über die Varianten abstimmen und Hinweise für die weitere Planung geben.

Ein Link dazu ist unter der Internetadresse www.region-frankfurt.de/rsw (Reiter FRM4) eingerichtet. aro

Ortskundige Menschen können Hinweise zu Planungsdetails geben. Und all jene, die den Radschnellweg einmal nutzen möchten, können Wünsche zur Route äußern: beispielsweise ankreuzen, ob sie lieber auf direktem Weg von Bad Soden nach Eschborn radeln möchten oder Wert auf ein landschaftlich attraktives Umfeld legen. Ob Steigungen für sie ein Hindernis sind oder Lärm und Abgase. Und sie können angeben, welchen Wert sie auf gute Beleuchtung entlang der Radschnellroute legen.

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen Impulse für die Machbarkeitsstudie liefern, an der seit März 2021 gearbeitet wird. Einen Kooperationsvertrag zum Radschnellweg FRM4 hatten Bad Soden, Sulzbach, Schwalbach und Eschborn sowie der Main-Taunus-Kreis bereits im vergangenen Jahr mit dem Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main unterzeichnet. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie in Höhe von 80 000 Euro übernimmt zur Hälfte das Land Hessen. Der Landkreis gibt 2500 Euro dazu. Den Rest teilen sich die vier Kommunen untereinander auf.

„Mit dieser Art von Bürgerbeteiligung erhalten wir Hinweise, Informationen und Anregungen mit wertvollen Vorortkenntnissen“, sagt Rouven Kötter (SPD), Mobilitätsdezernent und Erster Beigeordneter des Regionalverbands. „Die Qualität der Machbarkeitsstudien profitiert enorm von der Mitarbeit der Bevölkerung.“ Für Bad Sodens Bürgermeister Frank Blasch (CDU) steht fest: Radschnellwege sind eine wichtige Ergänzung des Mobilitätsangebots rund um Frankfurt. „Es wäre von großer Bedeutung, wenn unsere Stadt einen direkten Anschluss an dieses Infrastrukturnetz erhält.“ Neun Radschnellwege sollen die Region künftig vernetzen. Der FRM4 soll in Eschborn an die Trasse des Radschnellwegs „Vordertaunus“, den FRM5, anschießen. Diese Route führt von Friedrichsdorf über Bad Homburg, Oberursel und Steinbach nach Eschborn und weiter in die Frankfurter Innenstadt.

Eine Onlineumfrage, an der sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können, läuft zurzeit auch zum geplanten Radschnellweg „Frankfurt-Rhein-Main 6“ (FRM6). Er soll die Wetterau mit der Frankfurter Innenstadt verbinden und führt von Butzbach über Bad Nauheim, Friedberg, Wöllstadt, Karben und Bad Vilbel nach Frankfurt.

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