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Noch hat Cosnova Beauty seinen Sitz in Sulzbach. Doch der Platz ist knapp, der Umzug nach Bad Soden geplant.
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Noch hat Cosnova Beauty seinen Sitz in Sulzbach. Doch der Platz ist knapp, der Umzug nach Bad Soden geplant.

Bad Soden

Cosnova-Campus soll bis 2025 fertig sein

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Ob das weltweit agierende Kosmetikunternehmen Cosnova an seinem neuen Firmensitz Platz für bis zu 1000 Beschäftigte schaffen kann, entscheidet sich am Montag. Das Bad Sodener Parlament berät dann in einer Sondersitzung über den städtebaulichen Vertrag für den Cosnova-Campus.

Den Grundsatzbeschluss, dass auf dem sogenannten Sinai-Gelände nördlich der Limesspange zwischen Kelkheim und Bad Soden ein Wohngebiet für rund 300 Menschen und die neue Firmenzentrale des Kosmetikherstellers Cosnova Beauty entstehen sollen, hat das Bad Sodener Stadtparlament bereits vor fast fünf Jahren gefasst. Weil die Hessische Landgesellschaft nicht genügend Grundstücke kaufen konnte, gerieten die Planungen jedoch ins Stocken. Der mit Cosnova geschlossene städtebauliche Vertrag lief Ende vergangenen Jahre aus.

Jetzt liegt ein neuer Vertragsentwurf auf dem Tisch, dem das Bad Sodener Parlament am kommenden Montag, 1. März, in einer Sondersitzung zustimmen soll. Er sieht vor, den neuen Firmensitz von Cosnova in Richtung Westen an die Bundesstraße 8 zu verschieben. Das dafür vorgesehene Grundstück ist rund 60 000 Quadratmeter groß.

Das geplante Wohngebiet soll etwas kleiner ausfallen und teilweise einen Riegel bilden zwischen den Häusern an der Niederhofheimer Straße und der Firmenzentrale. Der Skylineblick nach Frankfurt bleibt frei.

Das Unternehmen

Gegründet wurde Cosnova Beauty 2001 in Frankfurt. Der Firmensitz ist in Sulzbach am Taunus. Niederlassungen gibt es in den USA, Italien, Frankreich und Brasilien.

Im Jahr 2020 erzielte der Hersteller dekorativer Kosmetik unter anderem mit den Marken Essence und Catrice weltweit einen Nettoumsatz von 403 Millionen Euro.

450 Beschäftigte arbeiten in der Unternehmenszentrale. 100 Mitarbeiter:innen hat die Cosnova-Logistiktochter CNL in Butzbach. aro

Der konstruktive Prozess und der große Einsatz der Stadt Bad Soden hätten die Unternehmensleitung bewogen, trotz der länger andauernden Gespräche in das Projekt zu vertrauen, sagte eine Sprecherin von Cosnova der FR. „Wir haben verschiedene Standorte in der Rhein-Main-Region geprüft und uns schließlich für Bad Soden entschieden.“ Gründe seien „die hervorragende Verkehrsanbindung, eine Grundstücksgröße, die einen Bürostandort mit Campuscharakter ermöglicht und ein charmantes Stadtzentrum“.

Bei Cosnova geht man davon aus, dass mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale 2023 begonnen werden kann. Vorgesehen ist ein Bürocampus, der sich in die landschaftliche und städtische Umgebung bestmöglich einpassen soll und langfristig Platz für bis zu 1000 Arbeitsplätze bietet. Anfang 2025 könnte der Umzug vom jetzigen Firmensitz in Sulzbach vollzogen sein.

„Aus heutiger Perspektive werden wir in Bad Soden im ersten Bauabschnitt mit 500 Arbeitsplätzen starten“, sagte die Unternehmenssprecherin. Auch wenn man aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Monaten verstärkt mobil gearbeitet habe, glaube Cosnova an eine Präsenzkultur im Unternehmen. „Wir sind überzeugt, dass das geplante Campuskonzept das unterstützen kann.“ In Sulzbach arbeiten zurzeit 450 Beschäftigte für Cosnova.

Die Mehrheit der Bad Sodener Stadtverordneten hat bereits ihre Zustimmung zu dem Vertrag signalisiert. Einzig die Fraktion der Bad Sodener Bürger (BSB) will die Abstimmung auf die Zeit nach der Kommunalwahl verschieben.

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