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Geplante neue Feuerwache an der Königsteiner Straße in Bad Soden.
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Geplante neue Feuerwache an der Königsteiner Straße in Bad Soden.

Bad Soden

Bad Soden baut neue Feuerwache für 20 Millionen Euro

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Investitionssumme für das Großprojekt ist im Haushalt für das Jahr 2022 vorgesehen. Ausgeglichen ist das Zahlenwerk trotzdem.

Lange wurde politisch über den Neubau der Bad Sodener Feuerwache auf dem ehemaligen Süwag-Gelände an der Königsteiner Straße politisch gerungen. Vor einem Jahr hat das Stadtparlament das Großprojekt beschlossen. Spätestens Ende 2022/Anfang 2023 soll Spatenstich sein für das Feuerwehrgebäude und ein Wohnhaus, in dem ehrenamtliche Feuerwehrleute zu erschwinglichen Preisen wohnen können.

Insgesamt 20 Millionen Euro sind dafür als Investition im Haushalt 2022 vorgesehen. Bad Sodens Bürgermeister Frank Blasch (CDU) stellte das Zahlenwerk am Mittwochabend in der Stadtverordnetenversammlung vor. Ende November soll der Etat verabschiedet werden.

Bei einem Gesamtvolumen von rund 58 Millionen Euro ist der Bad Sodener Haushalt für das kommende Jahr ausgeglichen. Grundsteuer und Gewerbesteuer blieben gleich, sagte Blasch. Müll- und Friedhofsgebühren würden moderat angepasst. In der Stadtverwaltung sollen drei neue Stellen geschaffen werden, zwei im Bereich Digitalisierung und IT, eine im Hochbauamt. Eine weitere Stelle kommt bei der Kinderbetreuung dazu. Vakante Stellen gebe es in den Kitas zurzeit nicht, sagte der Bürgermeister.

Für Planungsarbeiten, die den Umbau des Medico-Palais zum Verwaltungsstandort voranbringen, ist im Haushalt 2022 fast eine Dreiviertel Million Euro reserviert. Im kommenden Jahr solle mit Vor- und Entwurfsplanungen begonnen werden, kündigte Blasch an. Für 2026 sei der Umzug der Rathausbeschäftigten in das Jugendstilgebäude am Burgberg vorgesehen. 705 000 Euro zahlt die Stadt als Gesellschafterzuschuss für die Regionaltangente West. 40 000 Euro werden in den Hochwasserschutz investiert.

Durch das Pandemiejahr 2020 sei Bad Soden gut gekommen, erläuterte der Kämmerer. Die Gewerbesteuer habe mit neun Millionen Euro den Erwartungen entsprochen. Bei Sach- und Dienstleistungen habe wegen gestrichener Großveranstaltungen eine Million Euro eingespart werden können. Im laufenden Jahr erwartet der Bürgermeister unterm Strich ein Haushaltsminus von 1,5 Millionen Euro. Der Gesamtschuldenstand der Stadt werde Ende 2021 bei 49,3 Millionen Euro liegen.

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