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22 Einsätze im Ostkreis

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Nasse Füße im Augustinum

Bad Soden - Wirklich stark waren die Gewitter am späten Mittwochnachmittag und frühen Abend im Hochtaunus und in Frankfurt. Im benachbarten Main-Taunus-Kreis hielt sich der Regen derweil in Grenzen. Es gab an einzelnen Stellen durchaus mal Starkregen mit extrem viel Niederschlag, allerdings immer nur ein paar Minuten.

Die Bad Sodener Feuerwehr musste am frühen Abend zu insgesamt vier Einsätzen nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer ausrücken. Unter anderem wurden die Rechen des Sulzbach gereinigt, damit das Wasser, das sich dort wegen des aufgefangenen Treibguts staute, nicht über die Ufer trat. Außerdem meldete die Feuerwehr: „In einer Seniorenwohnanlage kam es zu einem Wassereinbruch.“ Gemeint war das Wohnstift Augustinum, wo das Wasser in Aufenthaltsbereiche geflossen war. „Diese Einsatzstelle wurde schließlich durch die Kollegen der Feuerwehr Neuenhain abgearbeitet“, hieß es.

Stadtbrandinspektor Nick-Oliver Kromer beurteilte gestern die Lage am Abend zuvor als „übersichtlich“. Es gebe ein paar neuralgische Punkte in Bad Soden; am Hundertwasserhaus, im Altenhainer Tal, im Alten Kurpark. Sie würden bei Starkregen von der Feuerwehr automatisch kontrolliert. Ansonsten seien Vorhersagen, wo es Überschwemmungen geben wird, schwer, da es meist nur punktuelle Starkregenereignisse seien.

Die Hälfte aller Einsatze im Osten des Kreises hatte am Mittwochabend übrigens die Eschborner Feuerwehr. Aber auch dort sei man, so Stadtbrandinspektor Stefan Leder, „recht glimpflich“ davongekommen. Nur im neuen Jugendzentrum sei Wasser in den Keller gelaufen. Dort mussten Tauchpumpen und Industriesauger eingesetzt werden; ebenso bei einem Privathaus. dmk

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