Eschborn

Aufnahmestopp bei Eschborner Feuerwehr

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Der Nachwuchs in Niederhöchstadt braucht Platz und Betreuer. Daher werden vorerst keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen.

Wegen Platz- und Betreuermangels gilt beim Feuerwehrnachwuchs in Niederhöchstadt ein Aufnahmestopp.

Das Feuerwehrhaus platzt seit Monaten aus allen Nähten. Nach Schilderung der Feuerwehr steht ein Fahrzeug dauerhaft vor der Halle, die Umkleiden der Einsatzabteilung sind überbelegt und der weibliche Nachwuchs der Jugendfeuerwehr muss sich im Kellerflur umziehen.

Daher wurde nun für beide Nachwuchsgruppen – die Drachenbande und die Jugendfeuerwehr – ein Aufnahmestopp verhängt. Es gibt, heißt es, „schlicht keinen Platz mehr für Umkleiden, Spinde und Material für das angebotene Programm“.

Darüber hinaus sucht die Kinderfeuerwehr händeringend nach weiteren Betreuern, um die Qualität der Ausbildung weiterhin sicherstellen zu können.

Dass die Jugendarbeit an bauliche Grenzen stößt, hatte der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Niederhöchstadt, Frank Röder, bereits im Jahr 2018 angemahnt. Für 2019 wurden daher Planungsmittel in den städtischen Haushalt eingestellt, um dem Platzmangel entgegenzuwirken. Doch das alleine reicht eben nicht.

Aktuell sind 29 Kinder in der Jugendfeuerwehr und 35 Kinder in der Minifeuerwehr aktiv. 

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