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Am Gagernring rollt wieder der Verkehr.
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Am Gagernring rollt wieder der Verkehr.

Kelkheim

Arbeiten am Gagernring beendet

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Die Arbeiten am Gagernring sind nach einem halben Jahr beendet. 1,4 Millionen Euro hat die Stadt in die Neugestaltung der Hauptverkehrsstraße investiert. Die Fahrbahn ist dabei von 5,60 auf 6,50 Meter verbreitert worden.

Nach einem halben Jahr Bauzeit rollen seit gestern auf dem Gagernring wieder die Autos. In „Rekordzeit“ hätten die Arbeiter der Firma Faber-Bau die Komplett-Sanierung des 650 Meter langen Asphaltbandes zwischen den Straßen „Im Stückes“ und „Auf der Herrenmauer“ bewerkstelligt, lobt Bürgermeister Thomas Horn (CDU).

Es habe sich als richtig erwiesen, diese „Operation am Herzen“ des Kelkheimer Verkehrsnetzes „schnell, aber schmerzhaft“ zu erledigen. Während der Arbeiten war der Gagernring voll gesperrt. Die Alternative wäre gewesen, in Etappen vorzugehen. Dann hätte das Ganze aber doppelt so lang gedauert, erläutert der Bürgermeister.

1,4 Millionen Euro hat die Stadt in die Neugestaltung der Hauptverkehrsstraße investiert. Die Fahrbahn ist dabei von 5,60 auf 6,50 Meter verbreitert worden. Um einen durchgängigen Fußweg bis zum Hornauer Bahnhof zu ermöglichen, wurde am westlichen Rand ein Bürgersteig gepflastert. Einen Radweg gibt es am Gagernring allerdings immer noch nicht.

Im Frühling werde noch eine Baumallee angelegt, kündigte Bürgermeister Horn den Anwohnern an, die er zum Abschluss der Arbeiten zu einer Glühweinparty eingeladen hatte. Die äußerten sich denn auch überwiegend zufrieden mit dem Verlauf des Gagernring-Umbaus. „Das musste ja mal gemacht werden“, fand zum Beispiel Angelika Eskuche mit Blick auf die Buckelpiste, in die sich der Gagernring in den vergangenen Jahren verwandelt hatte. Zwar hätten beim Einsatz des schweren Geräts in der vergangenen Woche die Gläser in ihrem Schrank gewaltig gewackelt, doch „das muss man auch einmal in Kauf nehmen“.

Noch unklar ist derweil, wie tief die Anlieger für den Umbau der Straße in die Tasche greifen müssen. Laut Straßenbeitragssatzung sind das 25 Prozent. Allerdings hatten die Stadtverordneten schon 2013 einstimmig beschlossen, am Gagernring nur 10 Prozent zu fordern, weil die Straße als Durchgangsstraße dient und überproportional von Lastwagen genutzt wird.

Dem hatte jedoch Landrat Michael Cyriax (CDU) als Kommunalaufsicht einen Riegel vorgeschoben. Angesichts von Kelkheims defizitärem Haushalt sei eine solche Begünstigung nicht möglich. Doch Thomas Horn ist optimistisch, dass die Stadt den Anliegern dennoch entgegenkommen kann. Wenn alles glatt gehe, könne Kelkheim schon 2017 einen Etat mit schwarzer Null vorweisen. Die Verwaltung solle einfach so lange warten, bis sie die Bescheide herausschickt. Theoretisch habe sie dafür sogar vier Jahre Zeit, erklärte Horn und hatte den Beifall der Anwohner auf seiner Seite.

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