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Eschborn

„Appell an Vernunft“

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Die ehrenamtliche Stadträtin Irmtraud Bottoms (Linke) sorgt sich um den Ruf der Stadt. Sie appelliert an die Verantwortlichen für das vergiftete politische Eschborner Klima "endlich mit den Showkämpfen aufzuhören und zur Sachlichkeit zurückzukehren“.

Es wird beinahe peinlich, hier zu leben und ein politisches Mandat auszuüben.“ So beschreibt die ehrenamtliche Stadträtin Irmtraud Bottoms (Linke) in einer aktuellen Stellungnahme ihre Gefühle angesichts der neuerlichen Schlagzeilen um Bürgermeister Mathias Geiger (FDP). Die FAZ hatte gemeldet, dass die Staatsanwaltschaft gegen den Rathauschef ermittele und von „schwerem Geheimnisverrat“ gemunkelt. Gegenüber der FR wollte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft dies jedoch nicht bestätigen.

„Seit der Bürgermeisterwahl tobt in Eschborn die Unvernunft in Sachen gegenseitiger Rufschädigung“, kritisiert Bottoms. Und sie mahnt: „Durch diese unsäglichen Hetzkampagnen wird der Ruf der Stadt beschädigt.“ Inzwischen sei das „Kesseltreiben“ schon „Thema weit über die Stadtgrenzen hinaus bis in die Landeshauptstadt.“

Bottoms appelliert an die Verantwortlichen für das vergiftete politische Eschborner Klima, „endlich mit den Showkämpfen aufzuhören und zur Sachlichkeit zurückzukehren“. Schließlich gehe es der Stadt finanziell gut und es sei Zeit, „endlich die vielen begonnenen Projekte voranzubringen, die Bürger warten darauf“.

Irmtraud Bottoms ist ehrenamtliches Magistratsmitglied in Eschborn und Kreistagsabgeordnete. Sie ist im vergangenen Jahr bei den Grünen ausgetreten und hat sich der Linken angeschlossen. Damit sorgte sie für großen Ärger bei ihren einstigen politischen Weggefährten. Denn durch ihren Wechsel büßte die schwarz-grüne Koalition ihre Mehrheit im Magistrat ein.

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