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Bad Soden

Altenkamp bleibt Bürgermeister

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Norbert Altenkamp bleibt Bürgermeister von Bad Soden am Taunus. Er setzt sich deutlich gegen seine Kontrahenten von FWG und Grünen durch. Von Andrea Rost

Kurz vor 20 Uhr kommt Norbert Altenkamp mit Frau Corinna ins Rathaus. Blitzlichtgewitter, Händeschütteln, Schulterklopfen. Mehr als die Hälfte der Wahlbezirke sind zu diesem Zeitpunkt ausgezählt, und es gibt keinen Zweifel mehr: Der Amtsinhaber bleibt Bürgermeister von Bad Soden.

In keinem der 16 Wahlbezirke wird Norbert Altenkamp am Ende des Tages unter 50 Prozent liegen, zum Teil stimmten zwei Drittel der Wähler für ihn. Dem CDU-Mann ist die Erleichterung deutlich anzumerken. Altenkamp spricht von einem "besonderen Vertrauensbeweis der Bürger, trotz zweier starker Gegenkandidaten". Das Ergebnis von Bundestagsdirektkandidat Heinz Riesenhuber zu erreichen sei sein persönliches Ziel gewesen. 51 Prozent habe der für die CDU im Wahlkreis 181 für die CDU geholt. "Da bin ich deutlich drüber."

Dass er unter dem Ergebnis der Bürgermeisterwahl von 2003 blieb - als Neuling in Bad Soden bekam Altenkamp damals auf Anhieb 63,3 Prozent der Wählerstimmen - sei nicht weiter schlimm. "Als Amtsinhaber tritt man auch einigen Leuten auf die Füße, das bleibt nicht aus", hat er dafür eine Erklärung.

Weniger leicht tut sich Harald Fischer, sein Wahlergebnis zu interpretieren. Der Grünen-Politiker war als unabhängiger Kandidat - unterstützt von der eigenen Partei und der SPD - angetreten und hatte insgeheim auf eine Stichwahl gehofft. Am Ende lag er nur auf Platz drei. Die sozialdemokratischen Wähler anzusprechen sei ihm offenbar nicht gelungen, so Fischer. "Die sind heute wohl zu Hause geblieben." Seinem Kontrahenten Altenkamp überreichte er eine Sonnenblume und gratulierte zum Wahlsieg. Für die Zukunft hoffe er auf eine gute Zusammenarbeit im Parlament zwischen dem Bürgermeister und "dem linken Lager", sagte Fischer. "Da haben wir doch einige Ideen im Wahlkampf zusammengetragen."

Für viele überraschend gut schnitt Thomas Braun ab. Der Kandidat der Freien Wähler, die bei den Kommunalwahlen vor drei Jahren auf gerade mal zwei Prozent kamen, landete deutlich vor Harald Fischer auf Platz zwei. FDP-Wähler und unzufriedene Christdemokraten habe er auf seine Seite gezogen, interpretierte Braun das Ergebnis selbstbewusst. Auch sein klares Nein zum Bau des buddhistisch geprägten Hospizes habe ihm Wählerstimmen gebracht.

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