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Flüchtlingsbaracken Diedenbergen

Abriss auf Raten

Die halb zerstörten Flüchtlingsbaracken in Diedenbergen sorgen für Unmut. Der Abriss stockt schon seit vor den Sommerferien. Von Barbara Helfrich

Von Barbara Helfrich

Leere Fensterhöhlen und Press-Spannwände, von denen noch die Reste der weißen Verkleidung herunterhängen - das ehemalige Flüchtlingswohnheim am Diedenbergener Ortseingang steht seit Monaten als Ruine da. Der Abriss stockt schon seit vor den Sommerferien.

In dieser Woche sollen die Arbeiten weitergehen, hat der Main-Taunus-Kreis jetzt auf Anfrage angekündigt. Dies habe der Eigentümer der sogenannten Mobile Homes angekündigt. Er hatte die Holzhäuser Mitte der 90er Jahre auf dem städtischen Grundstück errichtet. Der Kreis brachte darin mehr als zehn Jahre Asylbewerber unter. Die letzten zogen im Sommer 2008 aus.

Dass der Abriss der Baracken stockt und das Areal einen verwahrlosten Eindruck macht, rief den Diedenbergener Ortsbeirat auf den Plan. Die Stadt teilte mit, dass sie dem Eigentümer der Gebäude bereits mehrfach aufgefordert habe, die Abrissarbeiten zu beenden. Bislang allerdings ohne Erfolg.

Die Firma sei zudem aufgefordert worden, das Gelände einzuzäunen, damit niemand die baufälligen Häuser betreten kann, so Iris Bernardelli, Pressesprecherin der Stadt Hofheim. Dass sich der Abriss hinzieht, verzögere bisher noch nicht die Pläne der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) für das Areal.

Die HWB will im kommenden Jahr auf dem Eckgrundstück zwischen Casteller Straße, Querspange und Kiebitzweg rund 40 Wohnungen errichten. Sie sollen überwiegend mittelgroß mit zwei bis drei Zimmer werden. Einige werden Sozialwohnungen sein, die übrigen will die HWB zu ortsüblichen Preisen vermieten. Sie wünscht sich, dass Senioren und junge Familien in den neuen Wohnquartier gutnachbarschaftlich zusammenleben werden.

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