Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nein, diese Waffen sind im MTK nicht registriert, denn es sind Spielzeug-Waffen. (Symbolbild)
+
Nein, diese Waffen sind im MTK nicht registriert, denn es sind Spielzeug-Waffen. (Symbolbild)

Waffen im Main-Taunus-Kreis

17.200 Schusswaffen im MTK

Im Main-Taunus-Kreis sind 17.200 Schusswaffen registiert. Das sind weniger als vor vier Jahren, was die Behörde auf die schärferen Regeln zurückführt.

Von Jöran Haders

Die Zahl der im Main-Taunus-Kreis registrierten Schusswaffen ist deutlich zurückgegangen. Das geht aus einer Bilanz der Unteren Waffenbehörde hervor. Während die Behörde vor vier Jahren noch rund 23 600 Waffen registrierte, wurden zum Jahresende 2015 nur noch rund 17 200 gezählt.

Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron (FDP) mitteilt, habe der Kreis die Zahl der Schusswaffen „zügig an das neue bundesweite Zentralregister gemeldet und damit einen Beitrag zur inneren Sicherheit geleistet“. Das nationale Waffenregister war 2012 beim Bundesverwaltungsamt eingerichtet worden. Die Waffenbehörden müssen nach bestimmten Standards Daten an dieses Register melden. Laut Gesetz muss das bis Ende 2017 erledigt sein. „Wir sind zwei Jahre früher fertig“, sagt Baron. „Das zeigt, wie wichtig uns die Sicherheit ist.“

Aktuell 2600 Waffenbesitzer

Mit der Einführung des nationalen Waffenregisters sind verschiedene Typenbezeichnungen vereinheitlicht worden. „Das erleichtert es Behörden zum Beispiel bei Verbrechensermittlungen den Weg einer Waffe über mehrere Besitzer zurückzuverfolgen“, erläutert Baron.

Bestimmte Waffentypen müssen in Deutschland registriert werden – egal, ob sie von Jägern oder Sportschützen genutzt werden oder ob sie als Familienstück vererbt worden sind. 2600 Bürger im Main-Taunus-Kreis haben derzeit eine sogenannte Waffenbesitzkarte. Für manche Waffentypen allerdings wird keine Erlaubnis benötigt, etwa für Gaspistolen oder Luftdruckgewehre, wie sie in Schießbuden auf Jahrmärkten eingesetzt werden. Auch Stichwaffen werden vom nationalen Register nicht erfasst.

Dass die Zahl der registrierten Schusswaffen im Kreis zurückgegangen ist, führt Johannes Baron unter anderem auf schärfere Regeln beim Erben von Schusswaffen zurück. So müssen diese Waffen mit einem Blockiersystem versehen sein, das rund 200 Euro kostet und viele Erben dazu bringe, die Erbstücke lieber zu verkaufen oder sie vernichten zu lassen, statt dieses Geld dafür auszugeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare