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Die Orangerie im Schloss Philippsruhe - hierhin könnte das neue Kulturzentrum ziehen.
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Die Orangerie im Schloss Philippsruhe - hierhin könnte das neue Kulturzentrum ziehen.

Hanau

Wohin mit den Grimms?

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Die Stationen im geplanten Brüder-Grimm-Kulturzentrum sollen sich an der typischen Struktur der Märchen orientieren: Sich auf den Weg begeben, Abenteuer erleben, Glück finden. Doch wohin stellt man die Grimms am besten?

Die Stationen im geplanten Brüder-Grimm-Kulturzentrum sollen sich an der typischen Struktur der Märchen orientieren: Sich auf den Weg begeben, Abenteuer erleben, Glück finden. Das ist eines der neuen Details, die Mitarbeiterinnen der Andreas Waschk Consulting den Besuchern eines Bürgerforums am Mittwochabend präsentierten. Die Kölner Projektentwicklungs-Firma hat im Auftrag der Stadt ein Konzept für das Kulturzentrum erarbeitet und im Congress Park vorgestellt.

Neu ist auch die Idee für einen Bereich, in dem die Kinder selbst ein Märchen gestalten können. Erstmals sprach Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) beim Bürgerforum zudem deutlich aus, dass die Stadt auf keinen Fall alleiniger Betreiber wird, sondern einen privaten Partner benötigt.

Einige Rahmendaten der Planung waren bereits vor Wochen bekannt geworden: dass das Haus eine Erlebniswelt vorzugsweise für Familien mit Kindern bis zwölf Jahren werden soll, zum Beispiel. Dass die Märchen der inhaltliche Schwerpunkt werden sollen. Dass man auf Gäste aus einem Umkreis von bis zu zwei Stunden Fahrzeit hoffe. Dass die Einrichtung 5000 Quadratmeter groß sein soll, ohne Außenbereich.

Obwohl das Kulturzentrum als eines der großen Projekte der nächsten Jahre gilt, war die Resonanz des Bürgerforums nur spärlich: Kaum zu einem Viertel besetzt war der Tagungsraum. Dennoch entspann sich am Ende ein kontroverser Dialog. Die Bürger interessierte vor allem der Standort. Drei hatten die Experten vorgeschlagen: die Orangerie von Schloss Philippsruhe, das Behördenhaus am Freiheitsplatz und das ehemalige Regierungsgebäude am Schlossplatz. Letzteres sei mit 700 Quadratmetern Fläche viel zu klein, warf der Hanauer Lothar Schulz ein. Projektentwicklerin Stefanie Ziegler klärte auf, dort sei ein Anbau vorgesehen - ebenso wie bei der Orangerie.

Wo in beiden Fällen der Außenbereich mit Kletterburg und anderen Attraktionen unterkommen soll, fragte ein Bürger nach. Konkrete Antworten darauf gab es nicht, was dann auch moniert wurde. Lothar Schulz wiederum missfiel die Vorstellung, den Park von Schloss Philippsruhe und den ans Regierungsgebäude grenzenden Fronhof zugestellt zu sehen.

Fragen warfen auch die angepeilten Zahlen von 160- bis 200 000 Besuchern pro Jahr auf: Wo sollen sie ihre Autos abstellen und wie ist die Belastung zu verkraften? Kaminsky relativierte, es seien auch zu Spitzenzeiten nicht mehr als 2000 bis 3000 Besucher pro Tag zu erwarten.

siehe Kommentar

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