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Hanau

Wirtschaft sieht Tourismus als Thema

  • Wiebke Rannenberg
    VonWiebke Rannenberg
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In der Arbeit der IHK soll das Thema Tourismus in Zukunft stärker als bisher berücksichtigt werden. Wichtig am Tourismus seien aus IHK-Sicht vor allem zwei Aspekte: die Infrastruktur und das Freizeitangebot.

Die Frage, wie sich die Stadt Hanau und der gesamte Main-Kinzig-Kreis touristisch vermarkten, ist auch für die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern (IHK) ein wichtiges Thema.

Das sagte IHK-Sprecher Achim Knips gegenüber der Frankfurter Rundschau und verwies auf einen Beschluss der Vollversammlung: In der Arbeit der IHK solle das Thema Tourismus in Zukunft stärker als bisher berücksichtigt werden.

Wichtig am Tourismus seien aus IHK-Sicht vor allem zwei Aspekte, sagte Knips: die Infrastruktur und das Freizeitangebot. Mit der Hilfe von Touristen könne erstens in ländlichen Gebieten eine Infrastruktur erhalten werden, die sonst vielleicht nicht ausgelastet sei oder nicht mehr bezahlt werden könne. Das gelte für Straßen ebenso wie beispielsweise für Geschäfte, Cafés, Arztpraxen und Apotheken, sagte Knips. Wenn Touristen diese Einrichtungen ebenfalls nutzten und so zu ihrem Bestehen beitrügen, hätten auch die Menschen vor Ort etwas davon.

Und zweitens sei es gerade für große Betriebe wichtig, dass sie ihre Fach- und Führungskräfte auf ein gutes Freizeit-, Wochenend- und Naherholungsangebot verweisen könnten, sagte Knips. Das gelte sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst als auch für ihre Familien. Diese Aspekte spielten in Bewerbungsgesprächen und in den Entscheidungen von potenziellen Mitarbeitern durchaus eine große Rolle.

Bei Mitarbeitern punkten

Somit seien „die touristischen Angebote unglaublich wichtig für die Industrie“, sagte der IHK-Sprecher. Dazu zählten viele Angebote, zum Beispiel auch die Möglichkeit, den Spessart auf Mountain-Bike-Touren zu erkunden.

Mit einem hohen und guten Freizeitwert könne man bei der Suche nach Mitarbeitern als Unternehmen tatsächlich punkten, sagte Christoph Ringwald, Pressesprecher von Heraeus in Hanau. Und da habe Hanau im Rhein-Main-Gebiet auch einiges vorzuweisen: Die Region biete auf der einen Seite „den Großstadtflair“ und auf der anderen Seite viele Möglichkeiten für Aktivitäten im Grünen. Das sei ein Gesamtpaket, das in manchen Gesprächen durchaus eine Rolle spielen könne.

Die Attraktionen seien also durchaus da in Hanau und Umgebung, es gebe „ein gutes Angebot“, sagte Ringwald. Es wäre aber wichtig, wenn dieses Angebot noch besser vermarktet würde. Deshalb sei Heraeus froh über Initiativen, die diesen Freizeitwert noch sichtbarer machten und mehr herausstellten.

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