Der verschneite Wilhelmsbader Park. Auch im kalten Januar hat sich der Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis relativ robust präsentiert. "Die andauernde Kurzarbeit hat weiter positiven Einfluss", sagt Alexander Noblé, Arbeitsagenturleiter in Hanau. Es gebe nur eine leichte saisonale Verschlechterung.
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Der verschneite Wilhelmsbader Park. Auch im kalten Januar hat sich der Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis relativ robust präsentiert. "Die andauernde Kurzarbeit hat weiter positiven Einfluss", sagt Alexander Noblé, Arbeitsagenturleiter in Hanau. Es gebe nur eine leichte saisonale Verschlechterung.

Main-Kinzig

Wetter schwächt Arbeitsmarkt

Die Zahl der Erwerbslosen im Kreis ist im Januar um knapp 1000 gestiegen. "Wir müssen uns in den kommenden Monaten auf die Folgen der Konjunkturkrise einstellen", fürchtet Landrat Pipa.

Von Jörg Andersson

Auch im kalten Januar hat sich der Arbeitsmarkt im Kreis relativ robust präsentiert. "Die andauernde Kurzarbeit hat weiter positiven Einfluss", sagt Alexander Noblé, Arbeitsagenturleiter in Hanau. Es gebe nur eine leichte saisonale Verschlechterung.

Absolut ist die Erwerbslosenzahl um knapp 1000 auf 14.030 gestiegen, die Quote gegenüber Dezember von 6,2 auf 6,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Langzeitarbeitslose, deren Betreuung das neue Kommunale Center für Arbeit (KCA) in Gelnhausen regelt.

"Wir müssen uns in den kommenden Monaten auf die Folgen der Konjunkturkrise einstellen", fürchtet Landrat Erich Pipa. Im vergangenen Monat seien 134 Personen vermittelt worden. Positiv wertet Noblé, dass die Jugendarbeitslosigkeit niedriger sei als vor Jahresfrist. Betroffen sind aktuell 1273 junge Frauen und Männer unter 25 Jahren.

Den höchsten Anstieg der Arbeitslosenzahlen meldet Schlüchtern. "Witterungs- und strukturbedingt ist der Ostkreis im Winter immer stärker betroffen", sagt Noblé. Gleichwohl liegt die Quote mit 6,1 Prozent günstiger als in Hanau mit 7,9 Prozent. Am besten ist sie in Gelnhausen mit 5,2 Prozent, gefolgt von Maintal (5,9 Prozent).

Bei der Arbeitsagentur sind derzeit 991 ungeförderte offene Stellen gemeldet, die meisten in den Bereichen wirtschaftlicher Dienstleistungen (427), Handel (117) sowie Gesundheits- und Sozialwesen (128).

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