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Weniger Aktive, weniger Einsätze

  • Wiebke Rannenberg
    VonWiebke Rannenberg
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Hanau Neuer Feuerwehrchef Peter Hack stellt Jahresbericht vor / Mehr Menschen werben

Weniger Einsätze und Aktive, mehr Arbeit für die Gerätewarte und eine der modernsten Atemschutzüberwachungen für die Einsatzkräfte. So lässt sich der Jahresbericht 2012 von Peter Hack, Leiter der Hanauer Feuerwehr, zusammenfassen. So sei die Zahl derer, die ehrenamtlich in den sechs Einsatzabteilungen in der Kernstadt und den Stadtteilen aktiv seien, von 288 auf 267 gesunken, sagte er bei der Jahresversammlung der Feuerwehr am Freitagabend. Hack fand sich zum ersten Mal in dieser Rolle, er hatte im Dezember den langjährigen Feuerwehrchef Erich Geyer abgelöst – und wurde deshalb auch zum Vorsitzenden des Feuerwehrstadtverbands gewählt. Vize wurde Reiner Dunkel.

Einige Aktive seien weggezogen, andere aus beruflichen Gründen ausgeschieden, sagte Hack. Auch die Jugendfeuerwehr schrumpfte: von 121 Jungen und Mädchen auf 102. Deshalb sei „eine der zentralen Aufgaben“, mehr Menschen zu werben. Vor einigen Wochen gründete die Hanauer Feuerwehr Kindergruppen. Doch auch Frauen und Männer mittleren Alters seien willkommen, sagte Hack nach der Versammlung. Wichtig sei, den Anteil der Frauen – derzeit knapp zehn Prozent – und der Menschen mit Migrationshintergrund zu erhöhen.

Unabhängig davon mussten die Aktiven im Jahr 2012 seltener ausrücken. Genau waren es 1160 Einsätze, rund 260 weniger als im Jahr 2011. Es habe keine Unwetter und nur zwei Großbrände gegeben, sagte Hack. Nach wie vor rückt die Wehr nur in 20 Prozent der Fälle aus, um Brände zu löschen. In 40 Prozent leistet sie technische Hilfe, 30 Prozent sind Fehlalarme von Brandmeldern.

Sorge bereitet Hack, dass die ehrenamtlichen Gerätewarte wegen neuer Gesetze und Vorschriften der Hersteller zu viel zu tun haben. In einer Projektgruppe gehe es darum, wie die 62 Hauptamtlichen sie entlasten könnten.

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