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Die Tümpelgartenschule sollte Hanaus zweite integrierte Gesamtschule werden.
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Die Tümpelgartenschule sollte Hanaus zweite integrierte Gesamtschule werden.

Tümpelgartenschule

„Völlig inakzeptabel“

Scharfe Kritik setzt es von der SPD im hessischen Landtag für die Entscheidung von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) zur Hanauer Tümpelgartenschule.

Dass die Stadt nun dagegen vor Gericht gehen will, nennt die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Heike Habermann, ein „Misstrauensvotum gegen die Kultusministerin“.

Die Stadt plant seit 2008, die Haupt- und Realschule im Stadtteil Lamboy in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) umzuwandeln. Es wäre die zweite IGS in Hanau. Henzler lehnt dies ab, weil der Bedarf dafür nicht nachgewiesen sei. Schuldezernent Ralf-Rainer Piesold (FDP) hat am Montag angekündigt, die Stadt werde diese Entscheidung vom Verwaltungsgericht prüfen lassen.

Aus SPD-Sicht ist diese Eskalation ein Unding, wie Habermann sagt: „Wenn die Ministerin ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und die Weiterentwicklung der Schule nicht weiter blockieren würde, könnte sich die Stadt Hanau die Klage sparen.“ Gegen die Unbelehrbarkeit der Ministerin stehe nun aber kein anderes Mittel mehr zur Verfügung.

Besonders im Lichte der gebetsmühlenhaften Beteuerung einer größeren Selbstständigkeit der Schulen sei das Verhalten der Kultusministerin völlig inakzeptabel. Die Tümpelgartenschule werde somit „Symbol der Verlogenheit der hessischen Landesregierung im Schulbereich“. ( lex)

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