Langenselbold

Vier Bewerber wollen Bürgermeister von Langenselbold werden

  • Detlef Sundermann
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Der bisherige Amtsinhaber Jörg Muth (CDU) tritt nicht mehr an.

Wer wird Nachfolger von Jörg Muth (CDU)? Am Sonntag haben rund 10 500 Wahlberechtigte die Gelegenheit, diese Frage mit ihrem Stimmzettel zu beantworten. Muth war drei Wahlperioden lang in der knapp 14 000 Einwohner großen Stadt im Amt, bereits 2016 gab er bekannt, kein viertes Mal kandidieren zu wollen, um sich künftig anderen beruflichen Zielen zu widmen.

Ein Mangel an potenziellen Nachfolgern herrscht nicht. Vier Kandidaten stellen sich den Wählern, darunter der Erste Stadtrat Timo Greuel (SPD). Politisch aktiv ist er seit dem Jahr 2000. Als Stadtverordneter hatte er das Mandat von 2003 bis zu seiner Wahl auf die hauptamtliche Position im Jahr 2017 inne. Bis dahin führte Greuel auch die SPD-Fraktion. Der 40 Jahre alte Diplomverwaltungswirt hat als Mitbewerber von der CDU den 48 Jahre alten Tobias Dillmann, Diplomkaufmann mit Prädikat, der als Leiter im Einkauf einer Firma arbeitet. Seit 1995 ist Dillmann Mitglied der CDU, seit 1997 sitzt er im Stadtparlament. 2015 wurde Dillmann zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt, seine Partei kürte ihn 2018 zum Vorsitzenden.

Die Freien Wähler schicken den 62-jährigen Manfred Kopp ins Rennen. Kopp ist Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und führt ein eigenes Unternehmen. Die Bühne der Kommunalpolitik betrat er 2011 mit der Gründung der Freien Wähler in Langenselbold. Kopp ist zudem ehrenamtliches Magistratsmitglied.

Der einzige unabhängige Kandidat in der Bewerberrunde heißt Axel Häsler, er arbeitet als freier Journalist und Fotograf. Sein politisches Engagement begann offiziell 2005 mit der Mitgliedschaft in der SPD und dem Mandat in der Stadtverordnetenfraktion. Wegen interner Differenzen verließ er die Fraktion nach zwei Jahren. Vor drei Jahren trat der 53-Jährige auch aus der SPD aus.

Sollte am Sonntag kein Kandidat die absolute Mehrheit erhalten, wird es zwei Wochen später, am 2. Februar, zu einer Stichwahl kommen.

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