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Viele Frauenbetroffen

Gewerkschaft kritisiert Dunlopillos Umzugspläne

Wirtschaftsdezernent Ralf-Rainer Piesold (FDP) bedauert den Umzug der Traditionsmarke Dunlopillo nach Alzenau. Er äußert sich aber auch verwundert darüber, dass der Matratzenhersteller sich nicht an die Stadt wegen eines neues Standortes gewandt habe. „Wir hätten versucht, gemeinsam eine tragfähige Lösung zu finden“, erklärt er.

Am Freitag hatte das Unternehmen, das seit 2006 Tochter des französischen Matratzen- und Polsterkonzerns Cauval Industries ist, erklärt, bis Ende 2012 aus wirtschaftlichen Überlegungen den Produktionsort Hanau und die Logistik in Mühlheim bei Offenbach aufzugeben und stattdessen mit beidem in eine kleinere und günstigere Immobilie zu ziehen - in die ehemalige Kolbenfabrik Mahle. Um Dunlopillo bis 2013 aus den roten Zahlen zu bringen, wird auch die Belegschaft von derzeit 65 Personen verkleinert. 40 Arbeitsplätze aus der Näherei gehen nach Polen, wo Dunlopillo seit 2009 Bezüge herstellen lässt.

Die Gewerkschaft IG BCE sprach am Montag von einem „arbeitsmarktpolitischen Kahlschlag“. Man sei zudem von der Entscheidung der Geschäftsführung, den Betrieb umzusiedeln und die Näherei in Deutschland zu schließen, überrascht worden . Mehr als einmal hätten Betriebsrat und IG BCE mit der Firmenleitung versucht, mit tarifpolitischen Mitteln die Kosten zu senken, weil sich Dunlopillo „tatsächlich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld befindet“, so Wolfgang Werner von der IG BCE. Weil von dem Aus für die Näherei viele Frauen betroffen seien, wird mehr als eine „normale Sozialplanregelung“ gefordert. Die Gewerkschaft kündigt an, „um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen“. (sun.)

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