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Unter einem Dach

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Die Mitarbeiter des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) in Maintal ziehen unter ein gemeinsames Dach. Bisher waren sie in zwei getrennten Häusern untergebacht.

Landrat Erich Pipa (SPD) hat in dieser Woche offiziell die neuen Räume des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) im Moosburger Weg in Hochstadt eröffnet und betont, dass die lange als AQA bekannte kreiseigene Vermittlungs- und Qualifizierungsgesellschaft weiter der Rückkehr der Langzeitarbeitslosen auf den ersten Arbeitsmarkt Priorität einräume.

Seit 2005, als der Main-Kinzig-Kreis zur Optionskommune wurde, war das KCA in Maintal in zwei getrennten Häusern untergebracht. Nach dem Rückzug der Bundesagentur für Arbeit aus Maintal übernahm der Kreis nun deren Büroräume. „Das bisher von der Arbeitsagentur genutzte Gebäude hat sich angeboten, um die überfällige Zusammenführung unter ein Dach vorzunehmen“, betonte der Landrat. Insgesamt seien 25 Mitarbeiter in Maintal für das KCA tätig und mit den KCA-Vermittlern in Frankfurt eng verzahnt. Leiterin der Region Maintal ist Hilda Morkel.

Die Mitarbeiter betreuten derzeit 2465 Leistungsbezieher aus 1183 Bedarfsgemeinschaften, zählte Pipa auf. Seit 2005 habe allein die KCA-Region Maintal 4120 Neuanträge auf Arbeitslosengeld II bearbeiten müssen. Im gleichen Zeitabschnitt seien aber auch 2100 Menschen aus der Region Maintal in Beschäftigungsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt worden.

Da die Stadt Maintal mit 15,5 Prozent einen vergleichsweise hohen Ausländeranteil aufweise, habe man ein Sonderprojekt für alle Langzeitarbeitslosen mit Migrationshintergrund ins Leben gerufen. Pipa: „Ziel ist es, jedem Erwerbsfähigen noch individuellere Unterstützung, Beratung und Qualifizierung anzubieten, ihre Stärken zu erkennen und herauszuarbeiten und damit ihre berufliche Integration noch forcierter zu fördern.“ Begonnen wurden in den Stadtteilen Dörnigheim und Hochstadt, zu Jahresbeginn wurden nun Bischofsheim und Wachenbuchen einbezogen. „Die ersten Erkenntnisse zeigen, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben“, berichtete der Landrat.( jan)

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