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Main-Kinzig-Kreis

Tagebuch für Kontakte

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Der Main-Kinzig-Kreis hat eine App mitentwickelt, in denen Nutzer ihre Kontakte dokumentieren. Im Verdachtsfall sollen die Daten den Gesundheitsämtern die Arbeit erleichtern.

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat gemeinsam mit einem hessischen Softwareentwickler und einer Mainzer Digitalagentur das digitale Kontakttagebuch „Cluster Diary“ weiterentwickelt. Das teilt der Landkreis in einer Pressemeldung mit. Die App sei in den vergangenen Wochen von einer Arbeitsgruppe an die praktischen Belange des Gesundheitsamtes angepasst worden, heißt es darin.

„Wir sind hier mit hoher Dynamik in die Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eingestiegen und sind gespannt, wie sich der Baustein im Tagesgeschäft bewährt“, sagt die Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD). Mithilfe der einfachen Anwendung für das Smartphone können Nutzer persönliche Begegnungen dokumentieren und im Fall eines Infektionsverdachtes oder einer Erkrankung mit den Gesundheitsbehörden teilen. Das Kontakttagebuch muss dafür jedoch vom Anwender eigenständig und regelmäßig gepflegt werden. Er trägt selbst Kontaktpersonen, Dauer und Ort der Begegnungen ein und auch, „ob ein Mund-Nasen-Schutz getragen wurde“.

Möglich sei die App erst dadurch geworden, dass der Landkreis als offizielle staatliche Behörde eingebunden war, heißt es vom Kreis. Dies sei „eine zentrale Auflage für solche Anwendungen rund um das Coronavirus“. Die Software sei neben der Corona-Warn-App des Bundes die einzige flächendeckende Anwendung im Rahmen der Pandemie. Die App funktioniere offline und auch auf älteren Geräten mit iOS- oder Android-Betriebssystem. Die Daten würden lokal auf dem Smartphone gesichert.

Die Macher gehen davon aus, dass die Gesundheitsämter um die 70 Prozent Zeit einsparen, wenn sie die Daten der App nutzen könnten. „Unser kostenfreies Tool wird zukünftig auch andere Landkreise in deren Kampf für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger unterstützten“, wirbt Susanne Simmler.„Je mehr Gesundheitsämter mitmachen, desto wirksamer wird das System.“Die Ämter sollen sich zukünftig mithilfe der Anwendung über Corona-Fälle direkt miteinander auszutauschen können. Die Kontakt-Tagebuch-App soll weiter verbessert werden und ist in Apples AppStore und Googles PlayStore verfügbar.

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