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Die Stadt zögert noch

Rodenbacher Erklärung gegen Fluglärm

Die Stadt Hanau wird der Rodenbacher Erklärung gegen Fluglärm vorerst nicht beitreten. Die Stadtverordneten überwiesen den Antrag der Linken in einen Fachausschuss. Die FDP teilte für die Koalition mit, dass noch weiterer Informationsbedarf bestehe. Auch solle die seit März bestehende Option, in der Nacht Hanau südlich zu umfliegen, nicht infrage gestellt werden. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) konnte sich aus diesem Grund mit der Resolution, die von fast allen Kommunen im Kreis unterstützt wird, nicht anfreunden.

In der Rodenbacher Erklärung wird etwa eine kritische Prüfung der neuen Anflüge gefordert. Zudem soll es in der Nacht mindestens von 23 bis 5 Uhr keinen Flugbetrieb geben. Für die aktuelle Südumfliegung von Hanau und Offenbach gibt es keine verbindliche Vereinbarung seitens der Deutschen Flugsicherung.

Eine klare Haltung hat laut dem Bundestagsabgeordneten Sascha Raabe (SPD) das Umweltbundesamt an den Tag gelegt. Auf seine Anfrage hin habe sich die Behörde „eindeutig für die Einführung des kontinuierlichen lärm- und schadstoffärmeren Sinkflugverfahrens“ ausgesprochen, so Raabe. Überdies plädiere das Amt für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. Dass das im Mediationsverfahren zur neuen Landebahn festgeschriebene Nachtflugverbot vom Tisch ist, bezeichnet Raabe als Wortbruch der Landesregierung.

Derzeit ist eine Studie zu den Gesundheitsrisiken des Fluglärms in Arbeit. US-amerikanische Forscher haben belegt, dass nächtlicher Lärm die Gedächtnisleistung deutlich verschlechtert. (sun.)

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