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Albert Speer ist ein Spezialist für die Überplanung von Großprojekten oder ihre Wechselwirkungen.
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Albert Speer ist ein Spezialist für die Überplanung von Großprojekten oder ihre Wechselwirkungen.

Stadtentwicklung in Hanau

Speers Masterplan

Die Stadt Hanau hat sich einen Masterplan für die Zeit nach dem Abzug des amerikanischen Militärs anfertigen lassen.

Sie beauftragte die Wiesbadener HA Stadtentwicklungsgesellschaft schon im Juni 2009, in Kooperation mit der Albert Speer & Partner GmbH (Frankfurt) einen gesamtstädtischen Entwicklungsrahmen für die Konversion militärischer Liegenschaften in Hanau zu erarbeiten. Erkenntnis der 80-Seiten- Expertise: Anzahl und Umfang der Flächen (340 Hektar) stellen „eine große Herausforderung, aber auch eine einmalige stadtentwicklungspolitische Chance dar“. Die Planer raten, „sich nicht von kurzlebigen wirtschaftlichen oder politischen Opportunitätserwägungen leiten zu lassen“. Ihr Konzept biete einen „Orientierungsrahmen“.

Die Konversion ermögliche Impulse für eine nachhaltige Gesamtentwicklung des Stadtteils Wolfgang, unterstütze auch die Transformation des Stadtteils Lamboy. Sie könne die qualitativen Lücken im Wohnungsangebot schließen, bestehende Branchen im Industriepark Wolfgang ausbauen, neue wirtschaftliche Entwicklungspotenziale im Bereich Logistik erschließen und neue Freiräume für die Naherholung eröffnen. Doch müsse Hanau die Wechselwirkung mit anderen Stadtentwicklungsprojekten und der übrigen Baulandentwicklung in Stadt und Umland beachten.

Insbesondere für die Entwicklung des kleinsten Stadtteils Wolfgang zu einer „Waldstadt“ eröffne die Konversion eine Chance. Die Umwandlung der New und Old Argonner-Kaserne ließe sich mit einer besseren Nahversorgung, der Ausstattung mit sozialer Infrastruktur sowie einem Ausbau des Wohnstandortes verbinden, sagen die Planer. Für die Erweiterung des Industrieparks Wolfgang liege ein Masterplan vor.

Die Stadt Hanau will das Wohnungsangebot für den Mittelstand verbessern, neue Problemviertel verhindern. Dies lege den Abriss großer Teile der denkmalgeschützten „Housings“ der Pioneer-Kaserne nahe. Eine „bedenkenlose Vergeudung von Flächen mit Wohnbaueignung“ soll vermieden werden. ( ute)

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