Main-Kinzig

Ziel: Wahlsieg 2016

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Landtagsabgeordneter Christoph Degen ist neuer SPD-Unterbezirksvorsitzender / 90 Prozent Zustimmung

Wir sind die Partei, die nah bei den Menschen ist, in den Städten und Gemeinden. Wir wissen, was sie bewegt“, sagt Christoph Degen. „Und wir sind die Partei, bei denen die Mitglieder mitbestimmen und mitgestalten können – nicht nur bei einer Versammlung, sondern das ganze Jahr über.“ Degen will die SPD im Unterbezirk Main-Kinzig zu einem Sieg bei den Kommunalwahlen 2016 führen und das Profil der SPD als „Kommunalpartei und Mitmachpartei“ schärfen. Das sind seine Hauptziele.

Bei ihrer Vollversammlung am Samstag in Rodenbach haben die Mitglieder des SPD-Unterbezirks den 34-Jährigen zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Degen, einziger Kandidat, erhielt 148 Ja-Stimmen und elf Nein-Stimmen. Insgesamt hatten 164 Mitglieder gewählt (zwei Enthaltungen, drei ungültige Stimmen), auf den Neuberger entfielen somit rund 90 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Degen folgt auf André Kavai

Zu Degens Stellvertretern wurden die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Gelnhauses Bürgermeister Thorsten Stolz, Juliane Frey, Vize-Fraktionschefin in Niederdorfelden und Oliver Habekost, Fraktionschef in Sinntal, gewählt.

Der 34-jährige Degen sitzt seit 2013 wieder im Landtag und wirkt dort als bildungspolitischer Sprecher für die SPD-Fraktion. Darüber hinaus ist Degen, der 1999 in die SPD eintrat, ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter. Der Förderschullehrer war bereits von 2008 bis 2009 Landtagsabgeordneter. Wie 2013 gelang ihm der Einzug in den Landtag auch damals über einen guten Listenplatz.

Degen folgt auf André Kavai, der seit April Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ist und deshalb auch sein Amt als Erster Kreisbeigeordneter aufgegeben hatte. Nach Ansicht von Kavai zeichnet Degen aus, dass er vor allem in der Bildungs- und Sozialpolitik kompetent, ehrlich und fleißig sei. Degen könne gut zuhören, sei aber auch kämpferisch und verfolge konsequent seine Ziele.

Viel geleistet

Die SPD habe im Unterbezirk viel geleistet, zum Beispiel die Schulsozialarbeit und den Breitbandausbau vorangetrieben, so Degen. Er wolle mithelfen, dies fortzusetzen und soziale Gerechtigkeit sowie Wirtschaftsförderung zu verbinden. „Dabei müssen wir auf der Höhe der Zeit bleiben“, sagt Degen in Anlehnung an SPD-Ikone Willy Brandt.

Daher will der Unterbezirksvorsitzende in den Kommunen neue Mitglieder werben und mit ihnen ständig in Kontakt bleiben, nicht zuletzt über soziale Netzwerke. Er will sie mit Leitfäden sowie Mentoren unterstützen und ihnen noch mehr Möglichkeiten zum Mitbestimmen geben.

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