+
Die Maintaler Bürgerversammlung ist am kommenden Samstag erstmals im und ums Rathaus in Hochstadt.

Maintal

Niedrigere Hemmschwelle

  • schließen

Die Bürgerversammlung in Maintal kommt am 3. September in neuem Gewand daher.

Es kamen „immer dieselben Gesichter“, das Teilnahmeinteresse innerhalb der übrigen Bürgerschaft blieb eher überschaubar. Deshalb kommt die Bürgerversammlung in Maintal als vorgeschriebenes Organ der Hessischen Gemeindeordnung am Samstag, 3. September, in neuem Gewand daher.

Statt der bisherigen „Frontalveranstaltungen“ mit hauptamtlichem Magistrat und Stadtverordnetenvorsteher auf dem Podium und den Bürgern im Publikum soll es nun ein lockere, offene und vielseitige Informationsveranstaltung im und ums Rathaus in der Hochstädter Klosterhofstraße für Groß und Klein werden. „Lokalpolitik und Lebensfreude sind keine Gegensätze“, erklärt Karl-Heinz Kaiser (SPD), der laut Gemeindeordnung die Bürgerversammlung als Stadtverordnetenvorsteher einzuberufen hat und die Idee zu dem neuen Format hatte.

„Es soll ein niedrigschwelliges Angebot sein, das auch Menschen ermuntert, die ansonsten nicht zu einer Bürgerversammlung gehen würden“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos).

Mitmachen soll die Devise sein, wenn etwa die AG Luisant zu einer Schnupperrunde Boule einlädt, oder wenn Feuerwehr, Bürgerhilfe und Ordnungsbehörde ihre Fahrzeuge präsentieren. Auch die Funktion eines von Getroffenen selten geliebten Blitzgeräts wird erklärt. Rund ums Rathaus stellen sich zudem zahlreiche in Maintal aktive Gruppen und Institutionen mit Infostellwänden vor.

Für Essen und Trinken werden die Feuerwehr sowie die Arbeitsgruppen der Partnerschaftsvereine sorgen. Der offizielle Teil findet ab 16. 30 Uhr auf einer Bühne vor dem Rathaus statt, wo alle Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen vortragen und Fragen stellen können. Auch die Fraktionen des Stadtparlaments werden dabei eingebunden sein. Anschließend stellen sich die beteiligten Gruppen vor und laden zu Gesprächen ein.

Wer Fragen an Magistrat oder Stadtparlament hat, kann sie vorab per E-Mail an gremien@maintal.de senden. Das Ende des offiziellen Teils gegen 17.30 Uhr soll keineswegs das Ende der Gespräche bedeuten, so Kaiser. „Manche Frage ist in lockerer Runde oder unter vier Augen schneller und besser geklärt.“

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, mit dem Fahrrad oder dem Bus der Linie 22 bis Haltestelle „Bürgerhaus Hochstadt“ oder mit der Linie 25 bis Haltestelle „Hauptstraße“ zu kommen. Wer dennoch mit dem Auto kommt, soll auf die öffentlichen Parkplätze „Ringstraße Nord“ oder „Bürgerhaus“ ausweichen.

Infos unter Telefon 06181/400 279 oder Mail an gremien@maintal.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare