Hanau

Martin Dittmar ist gestorben

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Der Stadtverordnete und stellvertretende Vorsitzende der "Bürger für Hanau" Martin Dittmar ist tot. Dittmar sei ein beliebter, versierter Kommunalpolitiker gewesen.

Der Stadtverordnete und stellvertretender Vorsitzende der „Bürger für Hanau“ (BfH) Martin Dittmar ist im Alter von 71 Jahren gestorben. „Diese Todesnachricht trifft uns schwer, wir fühlen mit seiner Frau und seinen vier Kindern“, bekunden Stadtverordneten-Vorsteherin Beate Funck und Oberbürgermeister Claus Kaminsky in einer gemeinsamen Erklärung. Trauernde Anteilnahme am Tod von Martin Dittmar nehmen auch in einem gemeinsamen Schreiben SPD- und Grünen-Fraktion. Dittmar sei ein beliebter, versierter Kommunalpolitiker gewesen.

Er habe sich in Hanau um das Gemeinwohl verdient gemacht. Dazu beigetragen habe auch sein Engagement in der evangelischen Kirche, berichten Funck und Kaminsky. Dittmar sei zuletzt Kirchenältester in der Christuskirchengemeinde gewesen. Für die BfH zog er 2006 in das Stadtparlament, dem er seither ununterbrochen angehörte. In der aktuellen Wahlperiode vertrat er die BfH etwa im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss für Rechnungsprüfung und Beteiligungscontrolling.

Er wirkte in der Betriebskommission des Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service und im Verband der berufsbildenden Schulen, heißt es. Martin Dittmar wurde 1943 in Jena geboren, aufgewachsen ist er in Kassel. Ehe er 1972 ein Jurastudium aufnahm und 1978 zum Rechtsanwalt mit Kanzlei in Hanau zugelassen wurde, übte er den Beruf des Winzers aus und studierte Weinbau. Bis 1972 war er als Weinbau-Inspektor beim Regierungspräsidium Südbaden tätig. Sein Wissen führte in Hanau dazu, dass er maßgeblich daran mitwirkte, den „Kesselstädter Wingert“ aufzubauen und damit eine Hanauer Weinbautradition wiederbelebte.

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